von APA/aha | 14.10.2011 | 14:36
Biomasse-Kraftwerksbetreiber geht die Kohle aus
Cycleenergy Ybbstal beantragt samt Tochter Cycleenergy Waidhofen/Ybbs Konkurs. Über 40 Gläubiger sind betroffen.
Die Cycleenergy Ybbstal GmbH und die Cycleenergy Waidhofen/Ybbs Fernwärme GmbH, beide mit Sitz in Wien, haben laut KSV1870 ihre Zahlungen eingestellt und die Eröffnung von Konkursverfahren über ihr Vermögen beantragt. Von den Insolvenzfällen sind einer Aussendung des Kreditschutzverbandes vom Freitag zufolge mehr als 40 Gläubiger betroffen.
Die Cycleenergy Ybbstal GmbH, die knapp 83 Prozent an der Cycleenergy Waidhofen/Ybbs Fernwärme GmbH hält, betreibt laut KSV zwei Biomasse-Heizkraftwerke in Aschbach (Bezirk Amstetten) und Waidhofen/Ybbs. Weil sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für Biomassekraftwerksanlagen in Österreich in den vergangenen Jahren dramatisch verschlechtert hätten, sei ein positiver Fortbestand der Anlagen nicht mehr vorstellbar. Schuldnerangaben zufolge stehen Aktiva von 1,3 Millionen Euro Passiva in der Höhe von 9 Millionen Euro gegenüber.
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