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Dank "Duo Stars" strahlen die Augen der Exporteure immer heller

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von Ursula Rischanek | 17.11.2011 | 00:33

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Dank "Duo Stars" strahlen die Augen der Exporteure immer heller

"Duo Stars" - ein Vorzeigeprojekt europäischer Zusammenarbeit, mit dem Ziel einen Hochleistungsraum für Technologie & Innovation zu schaffen.

beigestellt

Niederösterreichs Wirtschaft sieht die dritte Piste am Flughafen Wien-Schwechat als unverzichtbar an

REGION TRNAVA

Die im Nordwesten der Slowakei gelegene Region Trnava rangiert hinter Bratislava auf Rang zwei in Bezug auf regionales BIP und den Zustrom ausländischer Direktinvestitionen. Zu den wichtigsten Industriezweigen zählen: Automobil (PSA Peugeot Citroën-Werk), Elektrotechnik, Maschinen, Energie, Chemie, Pharma, Design, Metall, Druck.

St. Pölten. Zufrieden mit dem vor einem Jahr gestarteten Projekt "Duo Stars" zeigt sich Niederösterreichs Wirtschaftskammerpräsidentin Sonja Zwazl: "Wir haben damit ein Wegweiser-Projekt geschaffen, das zeigt, wie europäische Zusammenarbeit funktioniert." Ziel des von WKNÖ, IV Österreich, Land NÖ, Wirtschaftsministerium, dem Kreis Trnava und der Gemeinde Dolny Bar getragenen Projekts war es, Niederösterreich und die Region Trnava zu einem gemeinsamen Hochleistungsraum für Technologie und Innovation zu verschmelzen - über grenzüberschreitende Unternehmensnetzwerke, internationale Beschaffungsplattformen und Ausbildungsprogramme zur Vermittlung jener Qualifikationen, die für Fachkräfte bei einer grenzüberschreitenden Zusammenarbeit nötig sind.

Exporte steigen

Die Bilanz kann sich sehen lassen. So ist die österreichische Exportquote in die Slowakei seit der Konzeption von Duo Stars um 56 Prozent gestiegen - von einem Anteil von 1,8 auf 2,8 Prozent an den österreichischen Gesamtexporten. Für Niederösterreich lag die Exportquote in die Slowakei zuletzt sogar bei rund drei Prozent. "Die Slowakei ist das am meisten unterschätzte Ziel für Exporte und Investitionen heimischer Unternehmen", erklärt Christian Helmenstein, Chefökonom der Industriellenvereinigung und wissenschaftlicher Leiter von Duo Stars.

Als künftige Arbeitsschwerpunkte nennt Zwazl unter anderem die Steigerung des Arbeitskräftepotenzials mit naturwissenschaftlichtechnischer Ausbildung, mehr Mobilität und den Ausbau der Verkehrsinfrastruktur: Dazu zählen Verbesserungen bei der Einbindung des Flughafens Wien-Schwechat ins regionale und überregionale Schienennetz oder die dritte Piste des Flughafens.

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