Grossnigg will Wärmepumpen-Erzeuger Ochsner einheizen
Der Sanierer Erhard Grossnigg ist mit 45 Prozent beim Wärmepumpen-Erzeuger Ochsner mit Firmensitz in Linz eingestiegen.
Über die Höhe der Investition schweigt sich Sanierer Grossnigg aus
Stadt Haag. Das berichteten die "Oberösterreichischen Nachrichten" (OÖN) am Dienstag. "Mit Sanierung hat das bei uns nichts zu tun. Der zeitlich befristete Einstieg dient der Expansionsfinanzierung", betonte Firmenchef Karl Ochsner im Gespräch mit der Zeitung.
Mit je 22,5 Prozent sind zwei Firmen aus dem Einflussbereich Grossniggs - die Grosso Holding und die Austro Holding - eingestiegen. Wie viel Geld dadurch in die Firma gepumpt wurde, darüber wird geschwiegen. Aber die zuletzt auf zehn Prozent zusammengeschmolzene Eigenkapitaldecke liege nun bei über 40 Prozent, so Ochsner. "Damit stehen wir komfortabel da." Grossnigg, der ein Schulfreund Ochsners ist, und schon zuvor im Firmen-Beirat saß, soll laut Firmenchef für "ein bis vier Jahre" an Bord bleiben.
Ochsner will künftig verstärkt auf industrielle Wärmepumpen setzen. "Da gibt es wenige Player, da leisten wir Pionierarbeit." Im laufenden Geschäftsjahr erwartet er einen Umsatz von 25 bis 26 Mio. Euro - ähnlich wie im Vorjahr - sowie nach dürftigen Jahren wieder "einen ordentlichen Gewinn". Das Unternehmen beschäftigt rund 160 Mitarbeiter.
(APA)
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