ÖBB-Millionenauftrag für Knorr-Bremse Österreich
Die Knorr-Bremse GmbH in Mödling - Tochterfirma des weltweit führenden Herstellers von Bremssystemen für Schienen- und Nutzfahrzeuge Knorr-Bremse AG mit der Zentrale in München - hat einen prestigeträchtigen Auftrag an Land gezogen.
Die neuen Systeme bringen Vorteile für die Umwelt und den Passagierkomfort
Mödling. Den ÖBB liefert das Industrieunternehmen 330 Stück Kompressoren mit besonders umweltfreundlichem Standard. Diese Kompressoren, die in den Bremssystemen der Züge zum Einsatz kommen, benötigen um 20 Prozent weniger Energie als ein herkömmlicher Kolbenkompressor und arbeiten ohne Schmieröl.
Der ÖBB-Auftrag macht "einen einstelligen Millionenbetrag aus", teilt Knorr-Bremse-Sprecherin Christina Ebersberger-Dörfler dem NÖ Wirtschaftspressedienst auf Anfrage mit. Der Einbau der Kompressoren in die Züge starte im ersten Quartal 2012 und werde im Verlauf des kommenden Jahres abgeschlossen sein. Mit dem ölfreien Kompressor erhielten die Passagiere auch mehr Fahrkomfort, weil er schwingungsarm gefertigt und dadurch kaum hörbar sei, erklärt Ebersberger-Dörfler.
Mit 600 Beschäftigten entwickelt und produziert die Knorr-Bremse GmbH in Mödling Bremssysteme, On-Board-Systeme, Scheibenwisch- und -wasch-Systeme sowie Sandungssysteme für Schienenfahrzeuge. Ein weiterer Unternehmensstandort befindet sich in Kematen/Ybbs, wo die Knorr-Bremse-Tochter IFE Automatic Door Systems mit 250 Mitarbeitern Waggontüren für Eisen-, Straßen- und U-Bahnen fertigt. 2010 haben die österreichischen Werke von Knorr-Bremse einen Umsatz von 338 Millionen Euro erwirtschaftet. Das war ein Zuwachs um acht Prozent gegenüber 2009.
(NÖ Wirtschaftspressedienst/mm/ekh)
1 Kommentar
galante Kombination der Unternehmen
Gute Kombination und für Knorr sicher ein mehr als toller Auftrag mit den ÖBB zu arbeiten, denn das ist ja ein füherendes Unternehmen und da ist man immer auf sicherheit bedacht.
Von Gast: Gast: kalinka am 24.12.2011 um 18:01
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