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Bei Winflip kommt zweite Generation

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von Ursula Rischanek | 19.12.2009 | 11:09

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Bei Winflip kommt zweite Generation

Mit einem automatischen Fensterschließer erobert Winproducts den Handel und setzt 2009 eine Million € um. 2010 kommen zwei Neuentwicklungen auf den Markt.

Helmut Katherl, Geschäftsführer der WIN Products GmbH

Frankenburg. „Ein Jahr für ein Neuprodukt ist fast nichts", zieht Helmut Katherl, Geschäftsführer der WIN Products GmbH, Bilanz. Eine Million € sei mit dem im November 2008 auf den Markt gebrachten automatischen Fensterschließer namens Winflip gemacht, 20.000 Stück davon verkauft worden.

Neue Vertriebsschiene
Und die Kurve zeigt weiter nach oben: Zu den bisherigen Vertriebsschienen Baumärkte, Fensterverarbeiter, Internet und Versandhäuser sind mittlerweile auch der Elektrohandel, Glasereien und Installateure dazugekommen. „Demnächst wird Winflip auch in allen Kika- und ­Möbel Leiner-Filialen in Österreich sowie bei Betten Reiter erhältlich sein", erzählt Katherl. Aber auch Fensterhersteller haben Interesse an dem ­Fensterschließer, der gekippte Fenster ohne Strom oder Batterie schließt, bekundet.
Schließlich hat Katherl inzwischen die zweite Generation entwickelt: diese wird nicht mehr auf dem Fensterrahmen aufgesetzt, sondern kann in diesen integriert werden. „Josko startet ab Frühlung 2010 mit der Integra­tion", so Katherl. Ab 2010 wird ­darüber hinaus eine im Winflip integrierte Alarmanlage angeboten - was wiederum bereits die Neugier zahlreicher Sicherheitstechnik­unternehmen geweckt hat.

Vorsichtige Prognosen
Zu seinen Erwartungen für 2010 meinte Katherl: „Ich bin mit Prognosen vorsichtig geworden: es kann sein, dass wir 50.000 oder 100.000 Stück produzieren - oder weit mehr." Hergestellt werden die Fensterschließer in den ­geschützten Werkstätten in St. Marienkirchen an der Polsenz, Ried/Innkreis und Vöcklabruck.
Hauptmärkte sind derzeit Österreich, Deutschland und die Schweiz, aber auch in den Niederlanden ist Winflip mittlerweile erhältlich. Kontakte gibt es mittlerweile ebenfalls zu Händlern in Ungarn und Rumänien.

Angesichts des Erfolges wurde der Bau der neuen Firmenzentrale etwas hintangestellt: zwei Millionen € hat Katherl, der auch ein Softwareunternehmen betreibt, bisher dafür aufgewendet. „Zirka 800.000 oder 900.000 € werden für die Fertigstellung noch notwendig sein", sagt der Unternehmer. Vorrang vor dem Gebäude hätten jetzt aber die Produkte.

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