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VKB schreibt weiter Erträge

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08.01.2010 | 14:15

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VKB schreibt weiter Erträge

Trotz eines deutlichen Rückgangs des Betriebsergebnisses im abgelaufenen Jahr wird unter dem Strich ein Ertrag von 18 Millionen Euro gemeldet (2008: 25,7 Millionen). Als Hauptgrund für die Entwicklung nennt die oberösterreichische Regionalbank rückläufige Margen.

Linz. Die oberösterreichische VKB-Bank hat 2009 einen Rückgang beim Betriebsergebnis von zuletzt 25,7 Millionen Euro auf etwa 18 Millionen Euro hinnehmen müssen. Generaldirektor Albert Wagner nannte als Ursache rückläufigen Margen. Für heuer rechnet er mit einem Ergebnis "in der gleichen Dimension".

Die Geschäftszahlen seien gut, trotz vorherrschender Wirtschaftskrise, stellte Wagner in einer Pressekonferenz am Freitag in Linz fest. Das EGT wollte er mit dem Hinweis auf einige offene Posten nicht nennen. 2008 sei es bei 11,8 Millionen Euro gelegen, 2009 werde es ebenso zweistellig sein. Auch über die Bilanzsumme könne noch nichts gesagt werden. Aber Einlagen von 2,07 Milliarden stünden Kredite von 1,96 Milliarden gegenüber. Bei den Investitionskrediten sei ein Wachstum von 8 Prozent, bei Firmen-Investitionskrediten sogar von 11 Prozent verzeichnet worden.

Bei den Spareinlagen habe das Plus 5 Prozent betragen. Das Geschäftsvolumen sei dennoch nicht gestiegen, weil die Bank ihren Kunden ein gutes Liquiditätsmanagement biete, was weniger kurzfristige Einlagen und Ausleihungen bewirke. Die Kreditabschreibungsquote liege im langjährigen Durchschnitt bei 0,4 Prozent. 2009 werde sie rund 0,8 Prozent erreichen. Es seien aber entsprechende Reserven gebildet worden. In vielen Bankbilanzen seien stille Lasten enthalten, bei der VKB seien es stille Reserven.

Es sei Geschäftspolitik der VKB, nicht auf kurzfristigen Gewinn, sondern auf die Bildung von Reserven und einer dauerhaft soliden Kernkapitalquote zu achten. Letztere habe 2009 von 14,7 auf 17 Prozent gesteigert werden können und zwar ohne Staatshilfe. Sie sei damit doppelt so hoch wie beim Rest der österreichischen Banken. Das biete den Kunden Sicherheit und ermögliche, offensiv Kredite zu vergeben. Es gebe weiterhin keine "Kreditbremse". Für heuer sei ein Wachstum bei den Krediten um 8 Prozent geplant, bei den Spareinlagen um 5 Prozent.

Die VKB versteht sich als oberösterreichische Regionalbank. Sie wurde 1873 als Genossenschaft gegründet. Seit 1981 ist sie eine AG. Alleinaktionärin ist die Volkskredit Verwaltungsgenossenschaft, die im Eigentum von rund 34.000 Genossenschaftsmitgliedern steht. Sie sei unabhängig, weil sie keinem Wiener Zentralinstitut oder einer Großbank angehöre und auch keine bankfremden Beteiligung habe, betonte Wagner. Aktuell 44 Filialen und 550 Mitarbeiter bedeuten im Jahresvergleich nahezu Gleichstand. Die Zahl der 95.000 Privat- und 12.000 Firmenkunden ist im gleichen Zeitraum um ein Prozent gewachsen.

(APA)

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