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Dialog-backdrop Sport Eybl & Sports Experts steckt sich große ZieleÖsterreichs größter Sporthändler nimmt sich ein ruhiges Jahr mit drei Prozent Plus vor. Ausbau-Pläne hat Sport Eybl & Sports Experts aber griffbereit in der Schublade. Wels. Im Herbst hat die Sport Eybl & Sports Experts AG in Wiener Neustadt seinen 46. Shop eröffnet. Das war's vorerst. „Für heuer sind keine Neueröffnungen mehr geplant", kündigt Eybl&Experts-Vorstand Peter Wahle eine kleine Verschnaufpause an. Fürs heurigen Wirtschaftsjahr (bis 31. August) hat sich Österreichs größter Sporthändler drei Prozent Wachstum vorgenommen. 390 Millionen € Umsatz sind das Ziel. 25 Prozent Marktanteil haben die beiden Shopkonzepte Intersport Eybl und Sports Experts. Potenzial darüber hinaus sieht Wahle aber noch genug: „Wir haben jede Menge weiße Flecken in Österreich." Wo genau? „In Vorarlberg zum Beispiel." Dort gibt es erst einen Standort. Mehr will sich Wahle nicht in die Karten schauen lassen. Außer: „Dass der Markt noch zehn bis 20 Eybls verträgt. Aber das können wir nicht aus eigener Kraft schaffen, sondern hauptsächlich mit Übernahmen." Ein Blick auf die Landkarte verrät, dass hier wohl die Reise nach Südösterreich und Niederösterreich gehen könnte, wo man eher schwach aufgestellt ist. Definitiv nicht mehr vorstellen, kann sich Wahle einen weiteren Intersport Eybl Megastore. Dafür aber kokettiert er mit zehn bis zwölf weiteren Sports Experts. Hochgesteckte Ziele, wenn man bedenkt, dass Wahle auch mit der Auslands-Expansion kokettiert - vor allem mit der Experts-Schiene: „ Die Pläne für den Osten haben wir in der Schublade. Wir müssen aber die Entwicklung der Märkte abwarten." Eine blutige Nase reicht, die sich Sports Experts in Deutschland geholt hat. Die Superstores in Bochum und München sind schon wieder Geschichte, nur in Regensburg zeigt man Flagge, dort soll es erfolgreich laufen. „Deutschland wird beobachtet", sagt Wahle. Mehr nicht. Kultmarke Eybl? Spannend wird es in drei Jahren an einer anderen Front: Dann läuft der vor zwei Jahren geschlossene Lizenzvertrag mit Intersport aus. Ob Eybl dann das „Intersport" ablegt, wie manche bereits unken? „Wir müssen uns dann anschauen, wie wir weitermachen wollen", sagt Wahle. Intersport sei eine attraktive Marke und habe gute Imagewerte. „Aber der Name Eybl steht auch für sich und hat Potenzial zur Kultmarke." Die Zusammenarbeit zwischen Intersport Austria und seinem größten Genossenschaftsmitglied beschreiben beide Seiten als gut. „Unsere Loyalität ist ziemlich hoch", meint Wahle. „15 Prozent unserer Ware kaufen wir übers Intersport Lager ein." Viel für Eybl. Wenig für andere - die sehen hier ein Indiz für einen sehr eigenständigen Weg. In drei Jahren wissen wir es. Kommentare… Kommentar hinzufügen…mehr Oberösterreich…
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1 Kommentar
spannend
eine spannende story, danke. zeigt realistisch positive zukunft auf. kleiner schönheitsfehler sprachlicher natur zu beginn: "die" sport eybl muss "ihren" 46. shop in wr. neustadt eröffnet haben, nicht "seinen".
Von Gast: Gast: lupo am 21.01.2010 um 07:59
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