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Autozulieferer Gruber und Kaja erhält Landeshaftung

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18.01.2010 | 16:41

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Autozulieferer Gruber und Kaja erhält Landeshaftung

Die Oberösterreichische Landesregierung hat eine Landeshaftung für den Autozulieferer "Gruber und Kaja High Tech Metals GmbH" mit Sitz in St. Marien (Bezirk Linz-Land) einstimmig beschlossen. Das teilte Landeshauptmann Josef Pühringer (V) nach der Sitzung der Landesregierung am Montag mit.

Die Ausfallbürgschaft gilt für maximal 3,76 Mio. Euro eines Kontokorrentkredits und für eine Laufzeit von fünf Jahren. Das Unternehmen bezahlt dafür ein marktkonformes Haftungsentgelt an das Land. Zuvor hatte ein unabhängige Wirtschaftsbeirat den Antrag geprüft und für das Unternehmen eine positive Fortbestandsprognose abgegeben. Außerdem liegt ein Gutachten vor, das die wettbewerbsrechtliche Zulässigkeit der Ausfallbürgschaft bestätigt.

Gruber und Kaja ist einer der großen oberösterreichischen Automobilindustriezulieferer und beschäftigt rund 335 Mitarbeiter. Ende Juni 2009 wurde die im März begonnene Kurzarbeit vorzeitig beendet.

(APA)

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2 Kommentare

Landeshaftung für HTI Tochter Gruber&Kaja.....

Lange hat das Management von Gruber&Kaja sowie auch die Belegschaft samt Betriebsrat auf diese positive Nachricht aus dem OÖ.Landhaus gewartet. Dank unermüdlicher Arbeit von den involvierten Vorständen von HTI, Banken und Gruber&Kaja konnte auch die entscheidende positive Fortbestandsprognose welche den Ausschlag gab vorgelegt werden.

Von Gast: luftifranz am 20.01.2010 um 13:01

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Re: Endlich auch subventioniert!

Wenn es auch eine indirekte Suvention ist, es bleibt eine Subvention und ein Eingriff in den freien Markt. Eine Heilung des freien Marktes wurde dadurch erfolgreich verhindert. Gratulation zum kurzfristigen Erfolg.

Schaut man sich die Daten zu HTI und die Prognosen zur Europäischen Automobilindustrie an, dann wird aber schon schnell erkennbar, dass es nicht lange weitergehen kann. Es wird kein brauchbares Wachstum in den nächsten 2 Jahren kommen, die Schulden am Ende der HTI Gruppe das Genick brechen. Die Produktionslangaen bei Gruber & Kaja sind ja auch schon in die Jahre gekommen. Alleine die Zinsen für die reisenschulden könnt ihr niemals erwirtschaften. Auch wenn das Management jetzt besser arbeieitet, die Fehler der Vergangenheit können nie kompensiert werden.

Die Fortbestandsprognose ist ein Papier, die Realität wird anders aussehen.

Mittelfristig bleibt nur 1 Lösung:
Entschuldung über einen Zwangsausgleich.

Von Gast: Gast: ET am 20.01.2010 um 13:13

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