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Dialog-backdrop Huber Gruppe will Emirate erleuchtenDer Reklametechnik-Spezialist Huber konnte 2009 den Umsatz deutlich steigern und will neben den Emiraten auch verstärkt in Deutschland und Italien Fuß fassen. Marchtrenk. Zu den bisherigen Hauptmärkten der oberösterreichischen Huber-Gruppe - Österreich, Slowakei, Slowenien, Kroatien, Rumänien, Ungarn, Serbien und Deutschland - soll heuer auch der arabische Raum dazu kommen. „Angesichts des großen Interesses ist derzeit eine eigene Niederlassung in Dubai im Gespräch", erzählt Alfred Huemer, Geschäftsführer des Familienunternehmens. Eine Entscheidung darüber solle in den nächsten Wochen fallen. Aber auch in Deutschland und Italien will sich die Huber Gruppe 2010 stärker exponieren, während in Osteuropa keine weitere Expansion geplant ist. Mit dem Geschäftsjahr 2009 zeigt sich Huemer zufrieden. Nach Umsatzrückgängen zu Jahresbeginn, konnte zu Jahresende doch ein Umsatzplus von acht Prozent auf 20 Millionen € verbucht werden. Gleichsam rettender Leuchtturm war ein in der hauseigenen Forschungsabteilung entwickeltes neuartiges LED-System für Reklameschilder. Obwohl diese Technologie erst seit sechs Monaten auf dem Markt sei, werden nach Angaben Huemers mittlerweile bereits 50 Prozent aller Schilder damit ausgeliefert. „Ich rechne damit, dass bis 2015 rund 80 Prozent der Leuchtwerbeanlagen mit LED ausgestattet sind", so Huemer, der auch für 2010 durchaus optimistisch ist. „Heuer wird zwar ebenfalls ein schwieriges Jahr, aber unser Ziel ist es, den Umsatz neuerlich um fünf bis acht Prozent zu steigern." Die Nachfrage sei jedenfalls vorhanden. So rüstet etwa Spar Österreich seit Oktober 2009 alle neuen Außenwerbungs-Leuchtschilder in Österreich, Norditalien, Slowenien, Ungarn, Tschechien und Kroatien mit der LEDCOM Technologie aus; in Slowenien werden darüber hinaus auch alle bestehenden Leuchtschilder auf LEDCOM umgerüstet. Ebenfalls neu ist, dass Huber seit Jahresbeginn seinen Kunden die Möglichkeit bietet, Reklameschilder zu leasen. Drei Werke Produziert wird an drei Standorten - in Dornbirn, Marchtrenk und der Slowakei, eine eigene Forschungsabteilung mit fünf Mann sorgt für den technischen Fortschritt, der F&E-Aufwand liegt bei rund fünf Prozent des Umsatzes. In Österreich beschäftigt das seit 60 Jahren bestehende Unternehmen 90 Mitarbeiter, dazu kommen 70 weitere im Ausland. mehr Oberösterreich…
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