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Dialog-backdrop Wintersteiger sucht wieder MitarbeiterEin Rekordauftragsstand sorgt für neue Jobs bei Wintersteiger. Der Spezialmaschinebauer sucht 25 Mitarbeiter. Die Krise spürt die Firma derzeit nur im Bereich Woodtech. Ried im Innkreis. Die Wintersteiger AG ist als einer der ersten Maschinenbauer in Zeiten der Krise wieder auf der Suche nach Mitarbeitern. „Schuld" daran ist eine Reihe von Großaufträgen in der Sparte Seedmech (Sämaschinen), die das Rieder Unternehmen in den vergangenen Wochen erhalten hat. Wintersteiger-Vorstand Markus Piber: „Normalerweise ist es um diese Zeit recht ruhig und es werden Aufträge abgearbeitet, diesmal ist es aber anders." Bei den Auftraggebern handelt es sich um drei Kunden aus Europa, USA und Asien, die allesamt Ernte, Sä- und Mähmaschinen bestellt haben. Der Auftragswert liegt bei sieben Millionen €. Als Grund für die starke Nachfrage nennt Piber den weltweit ungebrochenen Trend zu mehr Effizienz in der Landwirtschaft. Das beginnt bei der Saat, für deren Zucht Wintersteiger seine Spezialmaschinen baut. Mit den High-Tech-Geräten, die teils GPS-gesteuert sind, hat Wintersteiger im Vorjahr rund 30 Prozent des Umsatzes in Höhe von 82 Millionen € erwirtschaftet. Woodtech rückläufig Der Gesamtumsatz ist zwar gegenüber 2008 um voraussichtlich neun Millionen € gesunken, der Rückgang lag aber ausschließlich an einem Einbruch im nach der Sparte Sport (Skiservicemaschinen) und Sämaschinen drittgrößten Wintersteiger-Geschäftsfeld Woodtech (Dünnschnittmaschinen.) In diesem Segment baut die Firma Maschinen für die Parkettindustrie, die vor allem in den USA, Spanien und England - allesamt starke Absatzmärkte für Parkettböden - rückläufig war. Erfreulich verlief hingegen der Bereich Sport, in dem Wintersteiger vom ungebrochenen Trend zu Leihski profitiert. Piber: „Ein guter Winter und eine starke Marktpräsenz hat dazu geführt, dass wir Marktanteile gewinnen konnten." Eine Umsatzprognose für heuer woll Piber dennoch nicht geben: „Dafür ist es zu früh." Kunden in 130 Ländern Wintersteiger beschäftigt 630 Mitarbeiter, davon 430 in Österreich. Die Firma hat 15 Unternehmensstandorte und liefert ihre Produkte in 130 Länder. Die Exportquote liegt bei 85 Prozent. Hauptsitz des im Besitz der deutschen Lang-Gruppe (Jungheinrich) stehenden Unternehmens ist Ried im Innkreis.
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