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WKOÖ lässt Marktwert bestimmen

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von Karl Leitner | 01.08.2011 | 18:26

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WKOÖ lässt Marktwert bestimmen

Die Kammer erbrachte 2010 Leistungen im Wert von 52,2 Mio. €

Karl Leitner

Hofer: ,,Neunfacher Mehrwert zur Kammerumlage"

Linz. Wirtschaftskammer Ober­österreich (WKOÖ)-Direktor Christian Hofer hat gestern in Linz eine Studie präsentiert, die den Wert der von der WKOÖ im Vorjahr erbrachten Leistungen misst. Die Untersuchung des Linzer Volkswirtschafters Friederich Schneider weist demnach für 2010 WKOÖ-Leistungen im Wert von 52,2 Millionen € aus. Die interessenpolitischen Aktivitäten haben laut der Studie eine Wertschöpfung von 304,4 Millionen € generiert.

Zusammen mit 21,1 Millionen € an Geldaufwendungen für Projekte sowie Direktförderungen ergibt das laut Studie einen aggregierten Gesamtwert der WKOÖ in Höhe von 377,7 Millionen €. Dem stehen eingehobene Kammerumlagen in Höhe von 43,8 Millionen € gegenüber, weshalb laut Hofer im Vorjahr pro WK-Umlagen-Euro ein Mehrwert von 8,61 € geschaffen wurde. Hofer: ,,Das zeigt, dass unser Prinzip, mehr Wert zurückzugeben, funktioniert." Die Leistungen (Aus- und Weiterbildung, Beratung, Exportberatung etc.) kommen großen Unternehmen ,,genauso zugute wie vor allem der überwiegenden Mehrheit kleiner und mittlerer Betriebe", sagt Hofer.

Beitrag zum OÖ-BIP

Insgesamt sei durch die wirtschaftspolitischen Erfolge 2010 ein Regional-BIP-Plus von 0,7 Prozentpunkten ausgelöst worden - bei einem Gesamtplus des OÖ-BIP von 3,72 Prozent auf 47,4 Milliarden €.

Schneider hat in der Studie auch die Effekte auf das Österreich-BIP errechnet, wobei eine exakte Trennung von Landes- und Bundeseffekten laut dem Volkswirtschafter schwer möglich sei. Demnach haben die WKOÖ und ihre sozialpartnerschaftlichen Aktivitäten im Vorjahr 0,2 bis 0,33 Prozentpunkte zum Österreich-BIP-Plus in Höhe von 3,53 Prozent auf 284 Milliarden € beigetragen.
Die WKOÖ hat 2010 bei 75,4 Millionen € Erträgen und 74,5 Millionen € Aufwendungen einen Überschuss von 830.000 € erwirtschaftet. Von den Kammerumlagen entfielen auf die KU II 26,4, auf die KU I 16,4 und auf die Grundumlage 0,9 Millionen €.

 

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