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Skidata-Videopisten sind der Winterhit

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von Michael J. Mayr/Salzburg | 03.01.2010 | 12:54

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Skidata-Videopisten sind der Winterhit

Videopisten sind der Renner des Winters. Skifahrer wie Snowboarder stehen bei den Anlagen Schlange, Hersteller Skidata kommt mit dem Liefern nicht mehr nach.

Grödig. Das hat eingeschlagen: „Skidata macht Wintersportler zu Filmstars", titelte das WirtschaftsBlatt exklusiv am 1. April. Bei dem SkiMovie-Entwickler in Grödig liefen darauf die Telefone heiß. Bis Japan reichten die Bestellungen der Pisten-Innovation. „Wir hatten im Nu 15 Interessenten an der Hand, doch mehr als neun Anlagen waren technisch in der kurzen Zeit nicht machbar", berichtet Skidata-Manager Franz Holzer.

Zu den ersten SkiMovie-Betreibern zählt ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel. Er hat eine Filmstrecke am Innsbrucker Patscherkofel installiert. „Da spielt's quasi Modern ­Times. Man hat seine private Live-Übertragung im Internet oder schaut sich den Lauf später auf der Vidiwall in der Skihütte an. Die Jungen sind sowieso ganz wild drauf und auch ältere Hobbyläufer motiviert's", meint der Wintersportpapst der Nation.

Schröcksnadel fährt auch mit seiner Werbemittelfirma Sitour darauf ab. Sie pusht die Videopisten mit Sponsor Suchard weltweit als „Lila Rennstrecken". Hobbyläufer können sich dort virtuell mit Suchard-Testimonials wie ­Michaela Kirchgasser messen. Die Skistars geben eine Richtzeit und eine Fahrlinie für den persönlichen Videovergleich im Internet vor. „Bis nächsten Winter wollen wir auf allen SkiMovie-Pisten Videovergleiche mit Stars anbieten", sagt Skidata-Experte Holzer. 30 Anlagen will er bis dahin gebaut haben.

Die bisherigen neun Stationen verteilen sich von der steirischen Riesner­alm quer durch bis zur bayrischen Zugspitze. Die maximal 50.000 € pro SkiMovie seien gut investiert, meint Holzer: „Die Leute stehen vor den Anlagen Schlange und die Filme gehen via Internet und Handy um die Welt." Preiswertere Werbung für ein Skigebiet geht kaum. „Viele Seilbahner bauen daher lieber so was als einen neuen Lift."

Geschützte Marke

Skidata hat SkiMovie schützen lassen. „Vor schnellen Nachahmern müssen wir uns allerdings nicht fürchten. Denn die Technik dahinter ist nicht einfach", sagt Holzer. Initiator war skiline.cc. Der Plattform-Betreiber wollte die alte Wisbi-Idee (Wie-schnell-bin-ich) fürs Internet nutzen. Die Visualisierung mit automatischen Webcams gelang dem Salzburger Spezialisten Visit. Skidata setzte die Geschäftsidee um und sorgt mit Zutrittsschranken am Start für die Registrierung der Läufer sowie für die Abrechnung der Fahrten via Keycard.

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1 Kommentar

Titulus abstrusus

Alle Achtung: Jetzt titelt das WirtschaftsBlatt schon exklusiv. Dachte bis jetzt - zugegeben: naiv - , dass das jede Zeitung macht und sich bei Titeln nichts dreinreden läßt. Habe jetzt was dazugelernt.

Danke

Von Gast: Gast: Discipulus am 04.01.2010 um 12:24

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