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Dialog-backdrop Sponsoren schauen beim Festspiel-Krimi noch zuBei den Salzburger Festspielen spielt jetzt der Staatsanwalt eine Rolle. Die Festspielsponsoren verfolgen die Ermittlungen mit Argusaugen. Abspringen will noch keiner. Salzburg. In Salzburg spielt es Kriminaltheater: Über den Festspielen schwebt der Verdacht des Missbrauchs. Das ergab eine Sonderprüfung der von Landeshauptfrau Gabi Burgstaller beauftragten Audit Services Austria. Das bisherige Ergbnis sind zwei fristlose Entlassungen - die des Osterfestspiel-Geschäftsführeres Michael Dewitte und des Werkstätten-Direktors der Sommer-Festspiele, Klaus Kretschmer. Die Staatsanwaltschaft ist eingeschaltet. Für die Sponsoren der zwei Festspiele, für die sie in Summe pro Jahr rund vier Millionen € hinblättern, ist der Skandal alles andere als lustig. Doch wie ein WirtschaftsBlatt-Rundruf zeigt, halten Nestlé, Audi, Siemens, Uniqa, Credit Suisse und Bank Vontobel Salzburg die Treue. Tenor: Man vertraut den befassten Gremien und wartet die Beweise ab. Keine Imagekratzer „Die Negativschlagzeilen haben uns überrascht, wie alle, die nicht direkt im Geschehen sind. Wir fragen uns, wie es zu den Fragwürdigkeiten kommen konnte. Da es ein schwebendes Verfahren ist, sehen wir vorerst keinen Grund, in irgendeiner Weise aktiv zu werden", sagt Porsche Holding-Sprecher Hermann Becker. Einen Imagekratzer für Audi fürchtet er nicht so bald. Auch Siemens sieht sein Festspielengagement nicht von diesem Krimi berührt: „Aber wir gehen davon aus, dass die Festspielleitung alles tut, um die Vorfälle lückenlos aufzuklären", sagt Siemens-Konzernsprecher Harald Stockbauer. Uniqa-Generaldirektor Konstantin Klien stößt ins selbe Horn: „Natürlich beobachten wir das aufmerksam. Wir haben aber größtes Vertrauen in die Festspielleitung, dass das Ganze ordnungsgemäß aufgeklärt und abgewickelt wird." Alle bisher eingeleiteten Maßnahmen zeigten ja, dass die Aufarbeitung richtig und ernsthaft erfolge. Vontobel, Hauptsponsor der vom Skandal hauptbetroffenen Osterfestpiel GesmbH, wartet gleichfalls ab. „Wir werden erst dann nervös, wenn die Unregelmäßigkeiten bewiesen sind", meint ein Sprecher der Privatbank in Zürich. "Teufelssituation" Festspiel-Präsidentin Helga Rabl-Stadler spricht von einer „Teufelssituation". Ein schwarzes Schaf in ihren Reihen - Klaus Kretschmer - habe Leistungen falsch abgerechnet. Rabl-Stadler: „Wir haben beim ersten Verdacht reagiert. Das loben die Sponsoren." Kommentare… Kommentar hinzufügen…mehr Salzburg…
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2 Kommentare
"Wir werden erst dann nervös, wenn die.....
...Unregelmäßigkeiten bewiesen sind!" Da können sich die Chefs/innen der Osterfestspiele schon beginnen, anzuhalten! Wenn das Schweizer Banker sagen.....
Von Gast: Gast: Gast am 11.02.2010 um 09:20
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Da darf Siemens nicht fehlen,
wenns um dubiose Zahlungen geht.
Von Gast: roterpunkt am 02.02.2010 um 14:44
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