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Dialog-backdrop Rossignol sagt Atomic neues Rennen um Weltspitze anDer Streit um die Skimarktspitze zwischen Atomic und Rossignol geht weiter. Die angeschlagenen Franzosen zeigen sich kämpferischer denn je. Atomic kostet’s ein Lächeln. St. Jean de Moirans/Altenmarkt im Pongau. Der Konter auf die WirtschaftsBlatt-Nachricht, Atomic sei neuer Skiweltmarktführer, liess nicht lange auf sich warten. Die Österreicher sollen sich auf dem Stockerl nur nicht zu sicher fühlen, hiess es von Rossignol. „Ich will bald wieder die absolute Nummer eins sein bei Menge und Profit", sagt Bruno Cercley, CEO der Rossignol Group. Der Sanierer will den ewigen Atomic-Rivalen nach einer einjährigen Rosskur wieder über den Berg haben. „Wir sind viel kleiner, geschlossener und wendiger geworden. Ich sehe uns nachhaltig gerüstet für einen schwierigen Markt", meint der Chef des einstigen Dominators aus St. Jean de Moirans (bei Grenoble). Das verbale Muskelspiel der Franzosen hat vorerst das Ziel, bei der weltweiten Sportleitmesse Ispo ab kommenden Sonntag in München nicht als der Ski-Verlierer da zu stehen. Die Atomic-Führung kann die Offensive jedenfalls wenig beeindrucken. „Ich muss ja lachen. Wir sind mittlerweile fast doppelt so gross wie die Rossignol-Gruppe. Da hat Monsieur Cercley einen weiten Weg vor", meint Michael Schineis, Chef der Amer-Wintersportsparte (Atomic und Salomon). Überall hinterher Wie berichtet, ist Rossignol seit 2004 von 1,5 Millionen auf 500.000 Paar Alpinski diesen Winter geschrumpft. Atomic hat's auch zerbröselt, aber bei weitem weniger dramatisch. Bis Ende der Saison will die Skifabrik in Altenmarkt bis zu 610.000 Paar Atomic- und 400.000 Paar Salomon-Ski schaffen, das ist insgesamt eine Million. Rechnet man bei Rossignol die voraussichtlich 340.000 Paar der Zweitmarke Dynastar hinzu, sind's immer noch weniger als im Amer-Reich. Nummer drei ist Head mit 640.000 Paar. Beim Umsatz hinkt die Rossignol-Gruppe noch weiter hinter Amer Wintersports her. Hier stehen aktuell 400 Millionen € bei Atomic/Salomon voraussichtlich 207 Millionen € bei Rossignol/Dynastar gegenüber (die Franzosen bilanzieren per Ende März). Die Schineis-Sparte schreibt schwarze Zahlen - die Höhe wird erst dieser Tage preisgegeben -, Cercley hingegen rote Zahlen, wenn auch nur mehr einstellig gegenüber 42 Millionen € 2007/08. Rossignol war damals nach eigenen Angaben „quasi-bankrott". Übernehmer Cercley und seine Partner Macquarie (Australien) und Jarden (USA) haben seither an die 50 Millionen € hineingepumpt und den Personalstand um knapp 400 auf 1150 reduziert.
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