
|
Dialog-backdrop Blizzard hat die schwarze Null in ReichweiteBlizzard ist heuer gut für einen Dreifach-Sieg: Bester Ski auf der ispo, dazu Gold-Favorit im Olympia-Salom und nach langem könnte es auch wieder schwarze Zahlen schneien. FactsDer Ski-OscarBlizzard erhält den European Ski Award 2010. Eine Fachjury von Europas größter Sportmesse Ispo vergab den „Ski-Oscar“ für das innovativste Produkt in der Kategorie Hardware, das Modell R-Power Full Suspension IQ. Abgeschaut aus der Autoindustrie stattete Blizzard seinen Top-Ski mit einem sichtbaren Öldruckstoßdämpfer aus, der unerwünschte Schwingungen dämpft und so für besseren Fahrkomfort und bessere Fahrkontrolle sorgt.
Mittersill. Blizzard hat sich wieder zurück auf die Siegerstraße gekämpft: Bei der gerade laufenden großen Sportmesse Ispo in München freut sich die kleine Salzburger Skifabrik über den Gewinn des European Ski Award 2010. Vom Stellenwert her ist für die Sportartikelindustrie der Ispo-Preis das, was für die Filmindustrie die Oscars oder Globes sind. „Es ist der wichtigste Innovationspreis der Wintersport-Branche", formuliert es Blizzard Sport-Geschäftsführer Helmut Exenberger. Es soll nicht der einzige Erfolg blieben: Denn auch bei den Olympischen Spielen in Vancouver hat Blizzard beste Aussichten durch ihren Werksfahrer, Slalom Star Reinfried Herbst, Gold zu schürfen. Exenberger will aber nicht mit dem Glück hadern. Hat doch das überschaubare Rennsportengagement schon viel abgeworfen: Dafür sorgt Seriensieger Reinfried Herbst. Die Performance freut den Chef: „Unsere Strategie ist, stark ins Produkt zu investieren, daher sind wir gezwungen eine schlanke Linie im Rennsport zu fahren." Noch zwei weitere vielversprechende junge ÖSV-Slalomfahrer rüstet Blizzard aus. Kein Geld für Stars Nach Saisonende will Blizzard ein, zwei weitere Racer ins Rennteam holen: „Weil wir im Riesenslalom, der zweiten technischen Disziplin, auch unsere Wettkampfkompetenz zeigen wollen." Geld für Stars wolle man nicht ausgeben. „Wir sind in einer Nische und wollen diesen Fokus technische Disziplinen mit ÖSV-Fahrern beibehalten." Es freut aber Exenberger riesig, dass „wir mittlerweile in den Genuss kommen, dass Rennläufer bei uns anfragen." Am Markt laufe es nach abgeschlossenem Restrukturierungsprogramm, das der italienische Eigentümer verordnet hat, gut. „Wir sind jetzt in der Lage schwarze Zahlen zu schreiben", sagt Exenberger: „2009 reichte es noch nicht, heuer schaut es gut aus." Umsatz zeigt nach oben Der Umsatz zeigt auch in die richtige Richtung: Nach 28 Millionen € werden es für 2009 nach vorläufigen Zahlen 32 bis 33 Millionen € werden. Knapp 180.000 Blizzard Ski wurden verkauft, Wichtigster Markt: Österreich mit mehr als 30.000 Paar. Dann kommen Tschechien und Polen, sowie die USA und Deutschland. Man profitiere jetzt mit der Vertriebsabstimmung mit Schuh-Schwester Tecnica. Blizzard macht in Mittersill und an seinem ukrainischen Standort auch alle Nordica Ski und ein OEM-Produkt. Insgesamt laufen 350.000 Paar Ski durch die Blizzard-Fertigung.
Kommentare… Kommentar hinzufügen…mehr Salzburg…
|
Salzburg im Fokus: Top-Artikel
|
1 Kommentar
Tolle Leistung der Mannschaft und des Managements
Kompliment der Mannschaft und vor allem unserem Management, das sich wirklich einsetzt und etwas weiterbringt. Das ist ganz anders als bei früheren Geschäftsführern, von denen manche völlig ahnungslos waren. Doch die haben wir glücklicherweise "angebracht" ---- nun hat eben Böhler das Problem.
Von Gast: Gast: Blizzer am 08.02.2010 um 19:56
Beleidigend? Anstößig? Kommentar meldenAntworten