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Paierl: „Der Autocluster muss bei Innovation präsent sein“

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von Andreas Kolb/Steiermark | 07.01.2009 | 16:51

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Paierl: „Der Autocluster muss bei Innovation präsent sein“

Mangelnde Präsenz bei zukunftsorientierten Themen wirft UIAG-Vorstand Herbert Paierl dem steirischen Autocluster vor. Und: Es gebe eine ungesunde Inflation an Clustern.

WB/Peroutka

Der Vater des Autoclusters, Herbert Paierl, drängt auf Präsenz bei Zukunftsthemen

Graz. Zu wenig Präsenz bei zukunftsorientierten Themen wirft einer der geistigen Väter des steirischen Autoclusters, der frühere Wirtschaftslandesrat und jetzige UIAG-Vorstand Herbert Paierl, dem ACStyria vor. „Der Erfolg eines gut funktionierenden Clustermanagements ist nicht nur bei wirtschaftlichem Schönwetter zu messen, sondern vorallem bei schlechten Umfeldbedingungen wie es sie insbesondere in der Automobil-Branche im Moment gibt. So gesehen verwundert es, dass der ACS gerade in dieser Situation nicht als großer Vorteil gegenüber anderen Regionen ohne Clustervernetzung gesehen und für ein starkes Krisenmanagement eingesetzt wird, sondern man versteckt und mancherorts sogar offen über die Automotivlastigkeit der Region jammert", so Paierl.

Der ACStyria trete in der Krise zuwenig in Erscheinung: „Nur nach Förderungen zu rufen, genügt nicht. Gerade jetzt müsste man auf eine stärkere Forschung und Entwicklung, auf eine Weiterqualifikation der Mitarbeiter und zukunftsorientierte Maßnahmen drängen." Denn es gelte, sich auf die Zeit nach der Krise vorzubereiten: „Der Sektor Verkehr ist der weltweit stärkste Wirtschaftssektor und wird das auch nach der Krise bleiben."

Paierl kritisiert auch die Inflation bei den Clustern, die in der Steiermark stattgefunden habe: „Es hilft nicht ,wenn man sich politisch Stärkefelder in allen möglichen trendigen Branchen wie Biotechnologie oder Umwelttechnologie wünscht und dazu Cluster politisch ankündigt, aber das regionale Fundament, die kritische Masse dafür, maximal für ein Regionalliga-Match reicht. Die Clusterinflation der letzten Jahre ist diesbezüglich irritierend und bringt nichts."

Wirkliche Stärkefelder

Die Stärke der Steiermark, so Paierl, liege in ihrem auch international beachtlichen Know-how in der industriellen Be- und Verarbeitung von Materialien wie Stahl, Holz, Zellstoff oder Papier. „Ein funktionierender Cluster ist nicht wenn fünf Steirer beinanderstehen, sondern wenn es sich um ein wirkliches Stärkefeld bestimmter Mindestgröße und in internationalen Dimensionen handelt."

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2 Kommentare

Da sagt wenigstens einer, was Sache ist!


Genau diese erwähnte Lastigkeit führt dann nämlich dazu, daß die nur auf den eigenen wirtschaftlichen (und gesellschaftspolitischen) Vorteil bedachten hypertrophen industriellen Riesenechsen den Staat dazu nötigen können, branchenfixierten (dem Geiste nach verfassungswidrigen!) Konsumterror gegen den Bürger und sein privates Eigentum auszuüben, wenn ihr Geschäft einmal nicht so läuft, wie es die festgefügten Strukturen "erfordern". Was letztendlich - konsequent weitergedacht - nur in einer faschistoiden Demokraturkatastrophe enden kann!

WIRTSCHAFT MUSS FREI BLEIBEN - SONST ENDET SIE IN DER UNFREIHEIT ALLER!

Von Gast: Gast: ökono-mist am 08.01.2009 um 14:55

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Paierl hat recht!

Leider hat die steirische Wirtschaftspolitik seit dem Abgang von Paierl den letzten "hellen Kopf" verloren.
Buchmann ist ein verkleideter, PR-geiler Buchhalter der das Wort Innovation durch seine mantraartige Wiederholung ohne für ensprechende Inhalte und Strategien zu sorgen zur Patitüde gemacht hat. Statt sich auf zukunfsträchtigen Themen zu fokusieren wird als innovativ gefördert was nicht auf drei am Baum ist oder wo es ein paar regionale Wählerstimmen abzusichern gibt bzw. es einen Grinse-Fototermin zum abstauben gibt.

Von Gast: Gast: Steirer in der Steiermark am 08.01.2009 um 10:40

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