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Statuserfassung für Firmen soll Orientierung bringen

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von Andreas Kolb/Steiermark | 27.01.2010 | 10:10

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Statuserfassung für Firmen soll Orientierung bringen

Rund 100 Unter­nehmen mit bis zu 400 Mitarbeitern in ganz Österreich will das Gründer & Servicezentrum Fürstenfeld einem intensiven Benchmarking unterziehen.

wodicka

Fürstenfeld. Rund 100 Unter­nehmen mit bis zu 400 Mitarbeitern in ganz Österreich will das Gründer & Servicezentrum Fürstenfeld einem intensiven Benchmarking unterziehen. Die Untersuchung ist Teil einer groß angelegten Bestandsaufnahme unter der Ägide der Provinz Bologna, in deren Rahmen rund 1000 Firmen in Italien, Österreich, Deutschland, Ungarn, Slowenien und Polen durchleuchtet werden sollen.

„Wir wollen feststellen, wie gut ein Unternehmen aufgestellt ist - intern und im internationalen Vergleich zu den Mitbewerbern", schildert Zentrums-Chef Ludwig Ems das Ziel. Überprüft werden, so Ems, insgesamt 45 Eigenschaften der teilnehmenden Unternehmen, darunter Effizienz, Innovationsklima, Teambildung, Marketing, aber auch soziale Verantwortung. Ems: „Das Befragungssystem ist sehr tiefgehend, darum werden die Befragungen von wirtschaftlich ausgebildeten Mitarbeitern vor Ort durchgeführt."

Letztlich gehe es darum, Engpässe in Unternehmen aufzuspüren und diese zu beseitigen. Ziel sei es, auch die Mitarbeiter einzubinden und zu motivieren, gemeinsam um den Erfolg zu kämpfen, versichert Ems. „Eigentlich handelt es sich bei der Statuserfassung und den Schlussfolgerungen daraus um eine ganz biedere Managament-Philosophie mit Hand und Fuß." Vor allem in Zeiten einer Wirtschaftskrise greife leicht Orientierungslosigkeit um sich, ist Ems überzeugt. „Und dagegen kann ich solange nichts tun, solange ich meinen eigene Position gar nicht kenne."

Deutliche Aufwertung

Für das Gründer & Servicezentrum Fürstenfeld bedeute die Koordinationsaufgabe für Österreich eine deutliche Aufwertung, freut sich Ems. „Immerhin sind daran Institutionen wie italienische Provinzen, die Zukunftsagentur Brandenburg oder die Universität Maribor beteiligt. Wir spielen damit in der EU-Liga mit."

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1 Kommentar

Das brauchen aber nur Geschäftführer, welche das eigene Unternehmen nicht kennen!

Diese Kenntnisse gehören doch zur Kernkompetenz eines jeden Mitarbeiters der oberen 2 Führungsebenen. Benchmarking ist ein wesentlicher Teil davon, hängt die mittelfristige Positionierung und dauch das Geschäftsmodell davon ab.

Ich glaube da will sich eine Stabstelle wieder einmal etablieren, ohne einen brauchbaren Gegenwert zu den verursachten Kosten zu bieten. Es würde mich nicht wundern, wenn das Gründer & Servicezentrum im Dunstkreis der Politik zu finden ist und auch Gelder von öffentliche Stellen bekommen würde.

Von Gast: Gast: ET am 27.01.2010 um 13:36

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