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Dialog-backdrop Mides greift nach der MarktführerschaftDer Grazer Spezialist für medizinische Ultraschallsonden Mides ist seinem Ziel, Marktführer in Europa zu werden einen großen Schritt näher gekommen. Graz. Der Grazer Spezialist für die Reparatur medizinischer Ultraschallsonden Mides ist seinem Ziel, Marktführer in Europa zu werden einen großen Schritt näher gekommen. „Wir haben unseren Plan, den Umsatz im laufenden Geschäftsjahr - es endet am 31. März - um 30 Prozent zu steigern, verwirklicht", freuen sich die Mides-Eigentümer Norbert Minarik und Hannes Fliesser. „Und für das Geschäftsjahr 2010/11 sind wir zuversichtlich, noch einmal um ein Drittel von derzeit sieben auf dann neun bis zehn Millionen € Umsatz zuzulegen." Das Grazer Unternehmen bietet neben Ultraschall-Diagnosegeräten die Reparatur defekter Ultraschallsonden und damit eine Kosteneinsparung von bis zu 60 Prozent gegenüber einem Austausch an. „Insgesamt gibt es rund 450.000 Ultraschallgeräte in Europa, jedes davon hat im Durchschnitt zwei Sonden. Man kann davon ausgehen, dass pro Jahr europaweit 120.000 Sonden defekt sind", das ist das Marktpotenzial", schätzt Fliesser. 40% Marktanteil Bei den Reparaturen, so die Mides-Chefs, sei man im deutschsprachigen Raum mittlerweile unangefochtener Marktführer, in Europa liege der Marktanteil zwischen 30 und 40 Prozent. „In absehbarer Zeit wollen wir mehr als die Hälfte haben." Hoffnungsmärkte seien dabei Großbritannien, Frankreich, Spanien und Italien. Derzeit arbeite man auch an einem Markteintritt im Nahen Osten. „Wir müssen die dortigen Krankensanstaltenbetreiber aber erst mit der Idee vertraut machen, dass man Ultraschallsonden auch reparieren kann", schmunzelt Minarik. Mides unterhält mittlerweile auch eine eigene kleines F&E-Abteilung. „So konnten wir den Prozentsatz der defekten Sonden, die noch repariert werden können von 60 auf 70 Prozent steigern." Insgesamt hat Mides in die technologische Aufrüstung im vergangenen Jahr mehr als eine halbe Million € investiert. Die Zahl der Vertiebspartner wurde auf von 30 auf 60 erhöht, in drei Jahren sollen es weltweit 150 bis 180 sein.
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