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Kaufmann Bausysteme ist das beste Familienunternehmen im Ländle

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von Hans Pleininger | 25.05.2009 | 16:16

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Kaufmann Bausysteme ist das beste Familienunternehmen im Ländle

Kaufmann Bausysteme aus dem Bregenzerwald ist Vorarlbergs bester Familienbetrieb. Man beschäftigt sich mit der Entwicklung von Hochbauprojekten aus Holz.

WB/Peroutka

Das Erfolgstrio von Kaufmann Bausysteme (v. li.) Mathias Simma, Anton Kaufmann und Christof Wirth

Holz ist der Werkstoff, der Vorarlbergs bestes Familienunternehmen groß gemacht hat. Kaufmann Bausysteme aus Reuthe im Bregenzerwald hat als Basis einen klassichen Holzverarbeitungsbetrieb, der Anfang der 50er Jahre gegründet wurde. Die Kaufmanns galten damals mit ihren ersten verleimten Trägern mit 36 Metern Länge als Pioniere in Europa.

Die Holzbaugruppe hat Anton Kaufmann an Mayr Melnhof vor einige Zeit verkauft. „Wenn man sieht, was sich in der Holzindustrie abspielt, dann sind so Stand Alone-Lösungen wie Reuthe schwer zu halten." Mit Mayr Melnhof sei die Zukunft von Kaufmann und der Standort Reuthe abgesichert.
Wobei sich der Techniker Anton Kaufmann ein Stückchen vom Holz herausgeschält hat: „Wir haben den Projektbereich in eine eigene Firma ausgegliedert. Damit man sich gezielt, um die Weiterentwicklung beim Einsatz von Holz im Bau entsprechend kümmern kann."

So ist die Kaufmann Bausysteme 2003 auf eigene Beine gestellt worden und seitdem höchst erfolgreich in der Planung und Abwicklung von Hochbauprojekten mit Holz. Gearbeitet wird für klingende Namen wie BMW, Hilti oder die Salinen Austria.

Da Präzission und Verläßlichkeit ausschlagebend sind, vertraut Kaufmann auf ein Netzwerk von Subunternehmern mit denen immer zusammen gearbeitet wird: „Wir wechseln da nicht. Wir sind der Überzeugung, dass am Ende des Tages nicht zwei Prozent Preisunterschied das Ausschlaggebende ist", sagt Kaufmann-Geschäftsführer Christof Wirth. „Wenn man gespart hat und mit Mängeln und hohen Folgeschäden zu tun hat, hat keiner was davon."

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Wirth ist kaufmännischer Geschäftsführer aber auch, wie sein technischer Kollege Mathias Simma, seit kurzem Miteigentümer der Bausysteme. Das hat Anton Kaufmann, der gerade 60 geworden ist, so eingefädelt: „Es war von mir geplant, dass ich um 60 herum eine entsprechende Nachfolge haben will und mich aus der ersten Schusslinie herausnehmen will." Zweifel an der Jugend hat Kaufmann nie gehabt: „Man sieht ja von Anfang an, was da an Potenzial in den Mitarbeitern steckt."

Kaufmann Bausysteme ist sehr spezialisiert. Von anderen „unterscheiden wir uns in der Innovationskraft", sagt Wirth. Und bei der Flexibilität. „Man hat nicht immer eine kontinuierliche Auslastung: Aber die Bereitschaft Gas zu geben und Ärmel hochzukrempeln ist vorhanden", betont Wirth. „Dann brennt bei uns schon Mal öfter länger das Licht", ergänzt Simma.

Im Schnitt arbeitet Kaufmann an 15 bis 20 Projekten im Jahr, die zu zwei Drittel in Österreich und Deutschland abgewickelt werden. Künftig will man sich noch aktiver präsentieren. Wirth: „Wir gehen davon aus, dass wir die nächsten drei, vier Jahre mehr tun müssen, um die selben Aufträge der letzten Jahre herein zu bekommen."

 

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