von Michael Vorauer | 04.01.2012 | 00:33
Café+ Co konzentriert sich auf Kernmärkte
Der Wiener Automatenbetreiber Café+Co achtet heuer - auch wegen der unsicheren Konjunktur - auf seine bestehenden Märkte und fährt hier eine Qualitätsstrategie.
Café&Co-Chef Gerald Steger sieht Wachstumschancen vor allem im "gehobenen Office-Segment"
Wien. Der Kaffee- und Catering-Automatenbetreiber Café+ Co International Holding GmbH fährt heuer eine Qualitätsstrategie. CEO Gerald Steger: "Wir werden auch in der Zukunft vom steigenden Qualitätsbewusstsein profitieren und mit unseren Produkten auf gehobene Kaffeequalität zu günstigen Preisen setzen." Der aufkommenden Konkurrenz durch Kapselsysteme will Café+ Co mit ökologischen Vorteilen begegnen. Steger erwartet eine steigende Nachfrage nach frisch gemahlenem Kaffee und sieht Wachstumschancen vor allem im "gehobenen Office-Segment". Das Geschäftsjahr 2010/11 schloss Café+ Co mit einem Plus von elf Prozent auf den Gesamtumsatz von 150 Millionen €ab (das WirtschaftsBlatt berichtete exklusiv). Der Österreich-Umsatz stieg um sieben Prozent auf 78 Millionen €. Das Unternehmen ist mit 17 Tochterfirmen in mittlerweile zwölf Ländern tätig -neben Österreich in Deutschland und im CEE-Raum.
Vorsicht
In der internationalen Expansion bleibt die Leipnik-Lundenburger-Tochter wegen der konjunkturellen Schief lage und der Volatilität der Märkte heuer vorsichtig. Café+ Co konzentriert sich auf die Kernmärkte. Der Einstieg in der Türkei und in Bulgarien muss weiter warten. CEO Steger dazu: "Grundsätzlich ist das weiter geplant. Wir warten jetzt aber ab, bis sich das Umfeld verbessert."
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