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Dogudan baut Henry-Shops aus

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von Günter Fritz | 10.02.2012 | 00:34

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Dogudan baut Henry-Shops aus

Expansion. Do&Co eröffnet in Kürze fünf Henry-Shops in Wien. Attila Dogudan, Do&Co-Chef, bestätigt auch Strategiepläne.

Eizinger

DO&CO-Chef Attila Dogudan arbeitet an neuen Konzepten, mit denen er künftig "näher an die Kunden" kommt

Facts

Zahl
361,82 Millionen €

In den ersten drei Quartalen des Geschäftsjahrs 2011/12 steigerte Do&Co den Umsatz um 9,5 Prozent auf 361,82 Millionen €. Das EBITDA stieg um 13 Prozent auf 37,17 Millionen €,das EBIT um 27,6 Prozent auf 24,87 Millionen €. Für das Gesamtjahr wird ein Umsatz von bis zu 500 Millionen € angepeilt, nach 426 Millionen € im Jahr davor. Einen Schub soll die heurige Fußball-EM bringen.

Wien. Der Chef des börsenotierten Cateringkonzerns Do&Co, Attila Dogudan, setzt die Expansion fort: Demnächst wird er die angestrebten Verträge für neue Standorte seiner Henry-Gourmet-Shops unterschreiben. "Wir sind in der Endphase und spätestens im Herbst wird es in Wien fünf ,Henrys' geben", sagt Dogudan zum WirtschaftsBlatt: "Das Konzept funktioniert sehr gut und der Aufwand für einen Standort ist im Prinzip gleich wie für fünf."

Bislang gibt es einen Henry-Standort im Billa Corso in der Wiener City. Dogudan, der mit 1. April wie berichtet das Catering in den ÖBB-Zügen übernehmen wird, will insgesamt "näher zum Kunden". Er will daher die "Gesamtausrichtung des Unternehmens revolutionieren". Mit Details hält er sich noch zurück, aber auch eine neue Strategie für seine Traditionskonditorei Demel ist Teil davon. Ein neues Konzept für sein Hauptgeschäft - das Airline-Catering - ist ebenfalls in Ausarbeitung. Bislang macht Dogudan 70 Prozent der Umsätze mit rund 60 Fluglinien als Kunden, den Rest mit Restaurants und Eventcatering. Mittelfristig soll sich die Quote auf 50 zu 50 einpendeln.

Obwohl Do&Co immer wieder neue Fluglinien gewinnen kann - aktuell die Asiana in New York -, spielt bei der Strategieänderung auch die schwierige Lage der krisengebeutelten Airline-Branche mit. Mit den ersten neun Quartalen des laufenden Geschäftsjahres (siehe Zahl) ist Dogudan jedenfalls zufrieden, 2012 werde dennoch ein hartes Jahr werden. Dogudan: "Wir alle müssen im Hamsterrad dreimal so schnell rennen, um auf die bisherigen Ergebnisse zu kommen."

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