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Flughafen spart bei Mitarbeitern für den Skylink

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von Günter Fritz | 15.02.2012 | 00:32

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Flughafen spart bei Mitarbeitern für den Skylink

Kosten. Die Flughafen Wien AG wird Einsparungen beim Personal vornehmen. Sicherheitsmängel weist Flughafen-Vorstand Julian Jäger zurück.

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Flughafen-Vorstand Julian Jäger: "Beim Skylink sind wir permanent am Optimieren und Nachbessern"

Wien. Die Flughafen Wien AG wird ihren harten Sparkurs für 2012 nochmals nachschärfen und beim Personal stärker auf die Kosten schauen als bisher bekannt: Statt der ursprünglich geplanten 250 Mitarbeiter, die für den neuen Terminal Skylink und die Sicherheitstochter Vias aufgenommen werden sollten, werden es jetzt nur noch "maximal 100" sein, wie Flughafen-Vorstand Julian Jäger zum WirtschaftsBlatt sagt: "Insgesamt soll der Personalstand trotz Skylink-Eröffnung mit 5400 gleich bleiben". Das deshalb, da rund 100 Mitarbeiter im Bereich der Bodenabfertigung bereits abgebaut wurden.

"Nachbesserungen"

Dass der Skylink "eine Fehlkonstruktion" sei, wie eine Mystery-Testerin behauptet, sieht Jäger nicht: "Der Terminal ist nicht nur architektonisch schön, er wird ein dramatischer Qualitätssprung für den Flughafen sein." Natürlich könne eine Rolltreppe so schmal sein, dass nur eine Person Platz habe - und auch dass es in einer Toilette mit Trolley und Winterbekleidung eng sei, könne nicht ausgeschlossen werden; insgesamt gebe es aber "viele positive Reaktionen". Dass "bei Feuer-und Terroralarm ein Chaos programmiert" wäre, weist Jäger "absolut" zurück: "Das ist schon deshalb auszuschließen, weil zahlreiche Behörden involviert sind".

Man sei "sehr intensiv am Testen und Simulieren" und es sei der Zweck, dabei Probleme aufzuzeigen und zu beseitigen, so der Flughafen-Vorstand: "Bisher wurden rund 480 Auffälligkeiten gemeldet, denen wir nachgegangen sind. Wir sind permanent am Optimieren und Nachbessern."

Passagier-Stagnation

Bei den Passagierzahlen geht Jäger von einem schwierigen Jahr 2012 aus: "Für das erste Quartal wird die Entwicklung noch gut sein, danach ist ein Minus beziehungsweise eine Stagnation zu erwarten. Das hat auch mit der Boeing-Ausflottung bei der AUA zu tun", so Jäger, der für das Gesamtjahr von einem "Passagierplus von bis zu einem Prozent" ausgeht. Im Jänner stieg die Zahl der Fluggäste noch um neun Prozent auf 1,397.711; das Cargo-Volumen sank um 10,1 Prozent.

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