Spanische Hofreitschule schreibt "zumindest" eine schwarze Null
Erfreuliche Nachricht für die weißen Rösser: Die Spanische Hofreitschule wird das Jahr 2011 "zumindest" mit einer schwarzen Null abschließen, berichtete Geschäftsführerin Elisabeth Gürtler. "Ich bin sehr froh, dass wir das jetzt geschafft haben", unterstrich sie im APA-Gespräch. In den vergangenen Jahren sorgte das Defizit der Traditionseinrichtung wiederholt für Schlagzeilen.
Im Jahr 2011 bilanzierte die Hofreitschule ausgeglichen: "Es wird wahrscheinlich eine schwarze Null sein, kein Minus." Die Geschäftsführerin freute sich: "Und darauf bin ich stolz, denn es schafft nun endlich einmal den Spielraum, den wir brauchen, um durchzuatmen. Und nicht nur immer unter dem Druck zu stehen, nur noch zu sparen." Für das Jahr 2012 habe man sogar "einen kleinen Überschuss" budgetiert.
Im APA-Gespräch lobte Gürtler die Zusammenarbeit der Mitarbeiter im Betrieb: "Es hat jeder viel dazu beigetragen." Auch das Glück habe "ein bisschen was" dazu beigetragen, weil es einige Tourneen gegeben habe. "Aber es ist einfach so, dass wir ohne zwei Mannschaften nie finanziell ausgeglichen bilanzieren werden", unterstrich Gürtler. Im Vorjahr waren nämlich zwei Equipen im Einsatz. Während eine im Ausland Gastspiele gab, bestritt die andere zeitgleich Vorführungen in Wien.
Gürtlers Geschäftsführer-Vertrag läuft bis Ende 2012. Eine Fortsetzung könnte es geben: "Also, ich werde mich auf jedem Fall bewerben", kündigte sie an.
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