von Leo Himmelbauer | 24.01.2012 | 10:06
Spitzenergebnis für das Wiener Opel-Werk
Automobil. Opel Wien-Aspern steigert seine Produktion um elf Prozent und liegt damit wieder fast auf Vorkrisen-Niveau.
Wien. Das Opel-Werk in Wien hat im Vorjahr die Produktion um knapp elf Prozent auf 1.551.880 Motoren und Getriebe erhöht und damit das zweitbeste Produktionsergebnis seit Bestehen erreicht.
Der Spitzenwert lag vor der Wirtschaftskrise: 2007 wurden um 26.000 Einheiten mehr produziert. Das teilte der seit August 2011 amtierende Generaldirektor, Michael Lewald, am Dienstag mit. Zu den Zukunftsaussichten sagte er: "Die Verkaufsschätzungen für 2012 in Europa sind eher stagnierend bis rückläufig, daher sind Exporte auch wichtig."
Derziet gehen 75 Prozent der Wiener produktion an europäische Werke, aber auch nach Brasilien, Mexiko, USA, China, Südkorea und Australien. Ab 2012 kommen Indien und Südafrika dazu. Oberste Priorität ist für Lewald, dass Opel in diesem Marktumfeld die Wettbewerbsfähigkeit behalten oder kontinuierlich steigern kann.
Opel-Wien investiert heuer wie schon im Vorjahr rund 100 Millionen Euro.
Kommentare… Kommentar hinzufügen…