IWF-Chef entschuldigt sich bei Österreich
IWF-Chef Strauss-Kahn hat sich bei Finanzminister Pröll für die Fehlberechnungen des Internationalen Währungsfonds (IWF) im Zusammenhang mit den Risiken in Osteuropa entschuldigt.
"Ja, natürlich", so die Antwort von Strauss-Kahn auf eine Frage bei einem gemeinsamen Pressegespräch mit Pröll und OeNB-Gouverneur Nowotny. "Er hat sich entschuldigt, für mich ist die Sache erledigt", sagte Pröll.
Es sei ein "menschlicher Fehler" gewesen, der passieren konnte, der aber keinen Einfluss auf die österreichischen Kapitalmarktemissionen gehabt habe. Der Fehler sei aber trotzdem "nicht akzeptabel". Der Fehler habe aber die Analyse der Situation in den osteuropäischen Ländern und in der Welt nicht geändert. "Die globale Analyse bleibt gleich", sagt der IWF-Präsident.
In den osteuropäischen Ländern gebe es genau so wie in anderen Emerging Markets, wie etwa in Asien oder Lateinamerika, ein größeres Risiko. Das sei normal für Emerging Markets. In Osteuropa könnte laut Strauss-Kahn bereits "das Schlimmste" hinter uns sein. trotzdem könnten noch immer Probleme auftauchen. Jetzt habe man zumindest eine klare Sicht über die Risiken. Vieles hänge aber vom "roll-over" der Finanzierungen der Banken in diese Region ab, das sei entscheidend.
Strauss-Kahn geht davon aus, dass sich die Weltwirtschaft im ersten Halbjahr 2010 wieder erholen wird. Der Wendepunkt dürfte im Oktober, November oder Dezember erreicht werden. "Das hängt davon ab, was man im Bankensektor ab jetzt noch tut", sagte Strauss-Kahn. Die Abwärtsrisiken seien aber noch immer sehr groß. "Es ist noch viel zu tun".
4 Kommentare
Es ist
ja nur einem Monopolyspeiler ein winziger Fehler passiert. Ja, das tut uns richtig leid. Aufrichtig sollten die Spieler das Feld verlassen und ein neues
Spiel mischen. Irgend jemand hat das alte Spiel mit Fäzes beschmiert. Und jetzt stinkt es so fürchterlich. Wer räümt das beschmierte Klopapier weg ?
Von Gast: Gast: W.G. am 15.05.2009 um 22:23
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Tschuldigung...
...es war nix. Und der Herr Pröll sagt danke!
das war ja nicht die erste - sicher gezielte - Falschinformation des IWF.
"Hat unsere Kapitalmarktkosten nicht beeinflußt". Tut es ja nie, wenn man als 100%iger Pleitekandidat durch den Blätterwald gejagt wird.
Auf wessen Payroll der Herr Kahn steht, weiß man eh. Durch Schlechtreden der Europäer konnten die Amis ihre Anleihen günstig plazieren, die erhöhten Aufschläge zahlen wieder mal die blöden Europäer.
die Amis drucken geld, daß das Papier schon knapp wird und kaufen sich dafür reelle Werte ein - bevor ihnen der ganze Laden in ein paar Monaten um die Ohren fliegt.
Gut gemacht, Mr. IMF!
Von Gast: Gast: schwarzepest am 15.05.2009 um 22:15
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IWF Debakel
1. Was haben wir von der "Entschuldigung"?
2. Die Kapitalkosten sind durch die Fehlberechnung gestiegen. Dieser Mehrbetrag wäre dem IWF zu fakturieren!
3. Es soll nicht mehr vorkommen ist eine vorsichtige Umschreibung der Tatsache, daß es vorkommen wird.
Von Gast: Gast: Gast am 15.05.2009 um 20:41
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Der IMF...
... hat genauso versagt, wie all die schlauen Analysten, die weder vorher noch nachher die Fehler des Berichtes (wenn es denn wirklich welche gab...) eindeutig identifizieren, bzw. widerlegen konnten.
Von Gast: Gast: Alexander Barti am 15.05.2009 um 16:29
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