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Bankräuber mit mehr als 50 Prozent „Umsatzeinbruch“

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von Bernhard Fischer | 17.12.2009 | 16:57

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Bankräuber mit mehr als 50 Prozent „Umsatzeinbruch“

Rund 40 Prozent der Räuber gehen leer aus, jeder zweite Raubüberfall wird aufgeklärt. Österreichs Banken investieren in zusätzliche Sicherheitsvorkehrungen.

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Bankmitarbeiter werden geschult, dem Räuber ein "Alarmpaket" mitzugeben, das die Aufklärungsquote erhöht

Österreichs Bankräuber müssen Einbrüche bei den Beutesummen hinnehmen. Die durchschnittliche geraubte Geldsumme pro Banküberfall ist im Jahresvergleich von 37.000 € auf 25.000 € gesunken, da die Banken aus Sicherheitsgründen ihre Kassabestände reduziert haben. Bei 131 Banküberfällen im Jahr 2008 - davon rund die Hälfte allein in Wien - wurden im Vorjahr insgesamt 4,85 Millionen € erbeutet. Heuer hat sich die gesamte Beutesumme bei 94 Überfällen in ganz Österreich auf 2,35 Millionen mehr als halbiert.

Grund dafür seien erhöhte Sicherheitsmaßnahmen der Banken, die kurz vor Weihnachten potenziellen Bankräubern noch einmal Schrecken einjagen wollen. „40 Prozent der Bankräuber gehen leer aus", sagt etwa Erste-Bank-Chefin Elisabeth Bleyleben-Koren. Und die Aufklärungsquote liegt laut Bundeskriminalamt bereits über 50 Prozent.

Vier Banken in Österreich, darunter die Erste Bank, Bank Austria oder die RLB NÖ-Wien haben insgesamt vier Millionen € in die Videoüberwachung oder zusätzliche Wachdienste investiert. In der Stadt werden dem Vernehmen nach vor allem Bank Austria-Filialen Opfer von Raubüberfällen, am Land seien es die Raiffeisenbanken. Immer beliebter unter Österreichs Bankräubern werden Postämter, weil dort die Sicherheitsvorkehrungen mangelhaft seien.

Beschaffungskriminalität

Die größte Tätergruppe sind „Milieu-Kriminelle", die kaum auf Bankraub spezialisiert sind - „vom Straßenbahner bis zum Steuerberater", sagt der Autor der Bankraub-Studie, Christopher Schlembach. Lediglich 14 Prozent der Bankräuber betreiben das Ausräumen der Schalterkassen professionell. „Suchtkranke und Automatenspieler sind die Hauptversursacher der Überfälle", sagt der Leiter der Kriminalprävention des Bundeskriminalamts, Herwig Lenz.

Ein wirksames Instrument zur rascheren Aufklärung der Bankkriminalfälle sind Ergreiferprämien, so Schlembach. Im Schnitt wird eine so genannte Auslobung mit 2000 € dotiert. Im Zeitraum von September 2007 bis Ende 2008 hat es gemäß den Zahlen der Wirtschaftskammer Wien österreichweit 26 Auslobungen gegeben. Bis November 2009 betrug die Gesamtsumme der Auslobungen für die Ergreifung von Bankräubern insgesamt fast 60.000 €.

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1 Kommentar

LOL

die Bankräuber sind ja nicht jene die mit einer schwarzen Maske EUR 10000 "erhalten".
die wahren Bankräuber sitzen in den obersten Etagen der Bank und in der Politik.......

Von Gast: Gast: bankster am 21.12.2009 um 15:09

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