Sonntag, 14. März 2010 a  
Dialog-backdrop
Artikel versenden

Klima- und Energiefonds setzt Forschungsschwerpunkte

Geben Sie hier die E-Mail-Adresse des Empfängers ein (z.B. m.mustermann@wb.com). Mehrere Empfänger werden durch Komma getrennt.

28.01.2010 | 14:16

A- A A+ Drucken Artikel weiterempfehlen zu den Kommentaren

Klima- und Energiefonds setzt Forschungsschwerpunkte

Im laufenden Jahr will der Klima- und Energiefonds 12,9 Millionen Euro für die Entwicklung von technologischen Leuchttürmen im Bereich der Elektromobilität bereit stellen.

WB/Peroutka

Am 26. Jänner beschloss das Präsidium des Klima- und Energiefonds die Förderung zweier weiterer Forschungsprojekte im Rahmen des Förderprogramms "Technologische Leuchttürme der Elektromobilität"

Mit diesen Projekten soll zum einen österreichische F&E-Kompetenz im Bereich elektrischer Antriebstechnologien gesichert werden. Zum anderen wird so der Produktionsstandort Österreich auf den technologischen Wandel vorbereitet. "E-Mobilität made in Austria hat ein enormes Potential. Deswegen hat mein Ressort diese Initiative im Klimafonds ins Leben gerufen. E-Mobilität bietet enorme Chancen, gleichermaßen für die Umwelt und das Verkehrssystem wie für die Industrie und die Beschäftigten", erklärt Doris Bures, Bundesministerin für Verkehr, Innovation und Technologie, zur Förderentscheidung durch das Präsidium des Klima- und Energiefonds. Außerdem weist die Ministerin darauf hin, dass ein drittes Leuchtturmprojekt ihr Ressort direkt mit 1,2 Mio. Euro fördert.

Für die 1. Ausschreibung des Förderprogramms "Leuchttürme der E-Mobilität" stellt der Klima- und Energiefonds 12,9 Millionen Euro zur Verfügung. "Mit diesen Förderungen wollen wir die Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit heimischer Unternehmen national und international stärken", bekräftigt der Geschäftsführer des Klima- und Energiefonds Ingmar Höbarth seinen Kurs in Richtung Elektromobilität. Ein hoher Marktanteil von Elektrofahrzeugen könne, so Höbarth, nur durch eine hohe Attraktivität für Endkunden erreicht werden.

Die Projekte:

1. Im Rahmen von EmporA, eingereicht vom Verbund, arbeiten erstmals alle Partner aus den Bereichen Fahrzeugindustrie, Infrastrukturtechnologie, Energieversorgung und Wissenschaft an der Entwicklung einer integrierten Systemlösung für Elektromobilität. Zu den Partnern von EmporA zählen u.a.: Infineon Technologies, EVN, MAGNA STEYR, Raiffeisen-Leasing und The Mobility House. Gemeinsam streben sie eine klare Innovationsführerschaft an. "Wesentlich dabei ist auch die Vernetzung zu anderen europäischen Forschungs- und Entwicklungsprojekten", begründet Ingmar Höbarth die Förderentscheidung.

2. Das zweite Förderprojekt Clean Motion Oberösterreich (CMO) des Clusterlands OÖ verfolgt als oberstes Ziel, die Unternehmen fit für Elektromobilität zu machen. Partner von CMO sind ALPINE-ENERGIE Österreich, Automotive Solutions, STEYR MOTORS, voestalpine Stahl Linz und viele mehr. Durch anwendungsorientierte und integrierte Szenarien der E-Mobilität möchte CMO vor allem die spezifischen Entwicklungskompetenzen der Zulieferindustrie verbessern. Damit kann durch neue Technologien nachhaltige Wertschöpfung sichergestellt werden. Eine international führende Rolle als Zulieferregion für Elektromobilität sichert nicht nur bestehende Arbeitsplätze, sondern schafft auch neue. Insgesamt ermöglicht CMO eine umfassende Behandlung und breitenwirksame Umsetzung der Thematik E-Mobilität.

"Auf Grundlage der Förderentscheidung werden wir in Kürze die Verträge mit den beiden Einreichern konkretisieren. Das ist ein weiterer wichtiger Schritt in die elektromobile Zukunft Österreichs", meint Ingmar Höbarth abschließend.

(ekh)

Kommentare… Kommentar hinzufügen…

mehr Wirtschaftspolitik…

Umfrage

Soll das Land Kärnten auch weiterhin im Hypo Aufsichtsrat vertreten sein?
  • >> Zum Zwischenergebnis
mehr Fotogalerien>

Fotogalerien 

  • Bilderbox
    BrandIndex Banken

    Die Details

    WB/Grafik
    Banken Image

    6 Banken im Vergleich

  • Colourbox
    KMU-Studie Ist

    Investitionen lassen hoffen

    Colourbox
    KMU-Erwartungen

    So schaut die Zukunft aus

mehr Fotogalerien>

Fotogalerien 

  • Mega-Shopping

    Österreichs größte Shopping-Center

    Hypo

    Die Manager des Flops

  • BEIG
    Teuer

    Die wertvollsten Marken Österreichs

    Bilderbox
    Lohn-Vergleich

    71 Städte im Vergleich: Wo die...

mehr Fotogalerien>

Fotogalerien deluxe

  • beigestellt
    deluxe: Bildschön

    Fotografen definieren Schönheit

    deluxe

    Marc Baptiste