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Bauproduktion und Auftragsbestände rückläufig

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29.01.2010 | 11:29

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Bauproduktion und Auftragsbestände rückläufig

APA (Archiv/Fohringer)

Die Bau- und Sachgüter-Produktion in Österreich und die Bau-Auftragsbestände haben sich im Vorjahr rückläufig entwickelt. Von Jänner bis Oktober 2009 erwirtschafteten die Hoch- und Tiefbauunternehmen nach Berechnungen der Statistik Austria einen Bauproduktionswert von 12,7 Mrd. Euro, um 5,4 Prozent weniger als im gleichen Zeitraum des Vorjahres.

Der Auftragspolster der Bauunternehmen - ohne Baunebengewerbe - war bis Ende Oktober auf 6,5 Mrd. Euro zusammengeschrumpft (-6,4 Prozent). Der Hochbau musste im Zeitraum Jänner bis Oktober einen Produktionsrückgang um 1,3 Prozent auf 6,7 Mrd. Euro hinnehmen. Noch härter traf es den Tiefbau mit einem Einbruch um 10,5 Prozent auf 5,3 Mrd. Euro. Dabei lag der Produktionswert der Bautätigkeit für den öffentlichen Sektor mit rund 5,3 Mrd. Euro um 4,8 Prozent über jenem des Vorjahreszeitraums.

Der Auftragsbestand per Ende Oktober betrug im Tiefbau 3,4 Mrd. Euro (-8,5 Prozent). Der Anteil des Tiefbaus am gesamten Auftragspolster beträgt 51,8 Prozent. Im Hochbau verminderte sich der Auftragsbestand gegenüber dem Vorjahr um 4,8 Prozent auf 3,1 Mrd. Euro. Während sich in der Steiermark (+25,7 Prozent), in Oberösterreich (+10,5 Prozent), in Niederösterreich (+6,0 Prozent) und in Tirol (+0,1 Prozent) der Auftragspolster erhöhte, wiesen das Burgenland (-1,3 Prozent), Salzburg (-14,3 Prozent), Wien (-16,5 Prozent), Vorarlberg (-33,2 Prozent) und Kärnten (-43,9 Prozent) rückläufige Auftragsbestände auf.

Im gesamten produzierenden Bereich (Sachgüter und Bauwesen) erzielten die 12.132 Unternehmen nach Berechnungen der Statistik Austria im Oktober 2009 bei sinkender Beschäftigung einen Gesamtumsatz von 17,3 Mrd. Euro (-16,1 Prozent). Obwohl die Anzahl der Unternehmen gegenüber Oktober 2008 um 4,7 Prozent höher war, ging der Beschäftigtenstand um 4,2 Prozent auf 766.537 Personen zurück.

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