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Dialog-backdrop Regierung Uneins über Ankauf von Steuer-CD-DatenInnerhalb der SPÖ scheint noch keine klare Linie über einen möglichen Ankauf von illegal beschafften Daten zu heimischen Steuersündern zu existieren. Regierungspartner ÖVP kritisiert, allerdings hat sich auch ÖVP-Boss Josef Pröll bislang skeptisch zum Kauf der Schweizer Steuersünder-CD geäußert und visiert offenbar eine elegante Lösung an.
ÖVP-Vizekanzler und Finanzminster Josef Pröll setzt auf deutsche Amtshilfe, Kanzler Werner Faymann sucht noch einen klaren SPÖ-Kurs
Während die deutsche Bundesregierung die CD mit Daten zu Steuerflüchtigen mit Konto in der Schweiz kaufen will, gibt sich Österreichs Regierung skeptisch. Sowohl Bundeskanzler Werner Faymann (S) wie auch Vizekanzler und Finanzminister Josef Pröll (V) haben sich heute in Interviews sehr zurückhaltend gegeben. Hintergrund: Die Daten wurden von einem Informatiker illegal kopiert, die Schweiz wirft Käufern der CD daher Hehlerei vor. Andererseits: Für 2,5 Millionen Euro Kaufsumme könnten bis zu 400 Millionen Euro an Steuernachzahlungen in das deutsche Budget gespült werden. Wie hoch die Einnahmen für Österreich sein könnten, ist bisher unbekannt. Wobei die Linie in der SPÖ nicht abgestimmt scheint. "Ich will alle Steuersünder verfolgen, aber der Zweck heiligt nicht die Mittel", so der Kanzler zur "Kleinen Zeitung" (Samstag-Ausgabe). Sollte Pröll Interesse an den Daten anmelden, würde er den Verfassungsdienst des Bundeskanzleramts um eine Expertise bitten. Faymann räumte ein, dass er in dieser Frage eine "konservativere Haltung" einnimmt als die deutsche Kanzlerin Angela Merkel, die ohne lang zu zögern grünes Licht für den Kauf der gestohlenen Daten gegeben hat. Anders sieht das der Finanzsprecher der SPÖ, Jan Krainer. "Selbstverständlich sollte Österreich solche Daten kaufen", meinte er im Gespräch mit der "Tiroler Tageszeitung" (Samstag-Ausgabe). Der Parlamentarier sieht weder datenschutz- noch rechtliche oder moralische Probleme, wenn der Staat im Ausland gestohlene Daten von österreichischen Steuerhinterziehern kauft. Krainer verweist auf das Vorgehen der deutschen Behörden: "Die haben fünf Namen als Appetizer zur Verfügung gestellt bekommen. Allein die Steuereinnahmen dieser fünf Personen bringen dem Staat schon mehr ein als die gesamten Daten kosten. Auf jeden Fall nachbohren Krainer plant jedenfalls eine parlamentarische Anfrage an Pröll. "Ich will wissen, was eigentlich aus den Steuersündern geworden ist, deren Daten die deutschen Behörden vor zwei Jahren an Österreich übermittelt haben." Damals hat ein deutscher Nachrichtendienst in einem ähnlichen Datenkauf Informationen über Steuerflüchtlinge in Liechtenstein gekauft und über ein Amtshilfeverfahren an Österreich weitergeleitet. Pröll setzt auf Amsthilfe Pröll meinte heute, ebenfalls im Gespräch mit der "Tiroler Tageszeitung", dass er einen Ankauf der Daten-CD "extrem kritisch" sieht. "Das hat eine Präzedenzwirkung weit über den Fall der Steuerhinterziehung hinaus. Aber gut, das muss Deutschland mit der Schweiz ausmachen", sagte der Finanzminister. Kontakt zu seinem deutschen Amtskollegen Wolfgang Schäuble hat Pröll nach Eigenangaben noch nicht aufgenommen. "Aber alles, was an Daten für Österreich interessant sein könnte, bekommen wir aufgrund der Amtshilferichtlinien", meinte er. Informationen über Steuerhinterzieher aus Österreich habe man noch keine. Gleichzeitig zeigt sich die ÖVP verärgert über die Ankündigung von Krainer, mittels parlamentarischer Anfrage an Finanzminister Josef Pröll (V) klären zu wollen, was mit den Daten der österreichischen Steuerflüchtlinge in Liechtenstein passiert ist. "Da fragt man sich schon, was das soll. Wir sind in einer Koalition. Warum nützt man innerhalb der Regierung parlamentarische Oppositionsmittel, anstatt einfach zum Telefonhörer zu greifen?", so ÖVP-Generalsekretär Fritz Kaltenegger. Seiner Meinung nach häufen sich die Meinungsverschiedenheiten in der SPÖ. "Zuletzt hatte Nationalratspräsidentin Barbara Prammer verlangt, das Budget unbedingt noch heuer, gegebenenfalls vom Parlament, erstellen zu lassen und damit ihren eigenen Parteichef Kanzler Faymann brüskiert, der gemeinsam mit dem Finanzminister den Zeitpunkt festgelegt hat", betonte Kaltenegger. (APA/ekh) Kommentare… Kommentar hinzufügen…mehr Wirtschaftspolitik…
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15 Kommentare
Diebsgut
Stellen wir uns vor unsere Regierung besorgt sich über einen Dieb eine CD mit den Daten von Arlberg/Kitzbühel Urlaubern die Ihren Aufenthalt nicht mit C Karte sondern cash bezahlt haben.
Was würde passieren, der Blätterwald, die Medien, TV.
Nichts anderes macht die Deutsche Regierung die Diebsgut kauft und dann noch sagt der kauf sei ein Rechtsgültiges Geschäft!
Wir werden uns alle noch wundern auf welche unsere Politiker noch kommen!
Von Gast: Gast: Agadir am 07.02.2010 um 11:38
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Privat-Font für Korruptions-Denuntiation
Ich schlage vor, einen gemeinnützigen Font einzurichten, der nur dazu dient, Belohnungen für die Aufklärung von Korruption in der Politik und politiknahen Wirtschaft zu finanzieren. In Österreichs sind da Milliarden zu holen. Man denke nur an die Eurofighterbeschaffung, den BUWOG Verkauf, die Aype-Alpe Adria Bank und die vielen kleinen und großen Schmierereien in Bund und Land. Das wäre endlich mal ein ein Beitrag zu mehr Gerechtigkeit uns Sauberkeit in unserem Lade.
Von Gast: Gast: Schmieriger am 07.02.2010 um 09:55
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Die Zwei haben es jetzt nicht leicht....
...weil sie ja nicht wissen, wer da aller drauf sein könnte auf dieser CD
Jetzt stellts Euch vor, auf der CD befinden sich einige Polithaberer dieser Beiden Genie´s, vielleicht auch noch welche denen sie ihren Aufstieg zu verdanken haben, na dann Gute Nacht! Aber es würde sicherlich wieder einen willfährigen Justizweg geben, wie beim Pouilly!
Ich bin gespannt, wie lange der Gleichmut der Österreicher noch andauert!
Von Gast: Gast: Oskar am 06.02.2010 um 23:34
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Die London-Guernsey-Limited Partnership zum Selbermachen
Steuerhinterziehung wird es immer geben, aber wenn mittlerweile schon Hinz und Kunz weiß wie man es macht, dann ist Zeit zum Handeln.
Die Politik soll bei Sozialleistungen einsparen, gleichzeitig verlangt die Wirtschaft selbst vom Staat mehr und mehr Transfers.
- Der Stahlkonzern voestalpine hat ein neues Schichtmodell für mehrere Tausend Mitarbeiter entwickelt, das de facto auf Dauer angelegte Kurzarbeit bedeutet.
- Der aliquote Lohnverlust wird durch AMS-Förderungen für zwei Jahre großteils ausgeglichen. "Das Modell stößt auf breite Zustimmung", erklärt voest-Chef Wolfgang Eder im "Kurier" (Nachrichten.at, 1.2.2010)
Von Gast: PickaBall am 06.02.2010 um 21:55
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Die London-Guernsey-Limited Partnership zum Selbermachen
Steuerbetrug und Steuerhinterziehung wird es immer geben, aber wenn mittlerweile schon Hinz und Kunz weiß wie man es macht, dann ist Zeit zum Handeln.
Die Bekämpfung der Steuerflucht verhindert unpopuläre Reformen ?
Die Politik soll bei Sozialleistungen einsparen, gleichzeitig verlangt die Wirtschaft selbst vom Staat mehr und mehr Transfers.
- Der Stahlkonzern voestalpine hat ein neues Schichtmodell für mehrere Tausend Mitarbeiter entwickelt, das de facto auf Dauer angelegte Kurzarbeit bedeutet.
- Der aliquote Lohnverlust wird durch AMS-Förderungen für zwei Jahre großteils ausgeglichen. "Das Modell stößt auf breite Zustimmung", erklärt voest-Chef Wolfgang Eder im "Kurier" (Nachrichten.at, 1.2.2010)
Von Gast: PickaBall am 06.02.2010 um 21:52
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.. Fortsetzung
.. Beschlagnahmt die Gelder wenn es irgendwie möglich ist .
Handelt schnell !!!
Handelt so schnell, dass keine Zeit für eine Selbstanzeige bleibt !!!
Bestraft diese Steuerhinterzieher !
Bestraft diesen Abschaum, der die Gesellschaft bestiehlt !
Bestraft diese Personen die sich auf Kosten der Allgemeinheit bereichert haben !!!!
Hoffentlich wird dieses mal ehrlich gearbeitet !!
Beim letzten Mal (Liechtenstein) sind die Namen der Betrffenen Personen bereits in der Zeitung gestanden bevor das Finanzamt +Ministerium angeblich davon gewusst haben .
Damals blieb genug Zeit für eine Selbstanzeige ---- man konnte seinen Namen vorweg in der Zeitung lesen und es war noch immer ausreichend Zeit dafür !!!!!!!
IST DAS eines Rechtsstaates WÜRDIG ???????????????????
--- daher : Daten nehmen und die Höchststrafe verhängen !!!!!
Von Gast: Gast: Robi am 06.02.2010 um 20:56
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Gerecht ?
Rechtsstaat ???
Jetzt wird wieder argumentiert, dass es sich für einen Rechtsstaat nicht geziemt gestohlene Daten zu kaufen !!!
Aber nun mal ehrlich -- Was passiert denn da auf der ganzen Welt ?
BAE - seht mal was da in GB die Waffenindustrie gemacht hat- Regierungen wurden geschmiert und bestochen - und die haben das Geld brav eingesteckt !
- Hypo Kärnten und die dortigen Politiker - was haben denn die gemacht ?
- Grasser - ein ganz en Ehrlicher mit einer weissen Weste wie wir alle wissen ( und die IV zahlt ihm eine Homepage mit hunderttausenden Euro, die vieleicht 10% davon wert ist ?
- Wahlkosten - Laut Studien werden mindestens doppelt bis 3fach soviel dafür ausgegeben, wie ofiziell dafür von den einzelnen Parteine angebenen wird -----
--- SInd all diese Beispiele in einem Rechtsstaat für in Ordnung zu befinden ???
--- Die GROSSEN dürfen sichs schon richten -- nicht wahr ????
Daher: Nehmt die Daten und wertet sie aus !
Beschlagnahmt die Gelder ...
Von Gast: Gast: Robi am 06.02.2010 um 20:50
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Port Royal und die Schweiz - Zuflucht für Piraten (1)
In Port Royal auf Jamaika war der Geldumlauf aufgrund der vielen dort verkehrenden Piraten zeitweilig höher als in London.
Lange Zeit profitierten die Kolonien vom Schmuggel mit geraubten Gütern.
Die Piraten-Ära endete um 1690, als alle damaligen Großmächte das Interesse an einem gesicherten Seehandel höher zu schätzen begannen als die Schwächung anderer Staaten.
Von Gast: PickaBall am 06.02.2010 um 18:38
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Port Royal und die Schweiz - Zuflucht für Piraten (1)
In Port Royal auf Jamaika war der Geldumlauf aufgrund der vielen dort verkehrenden Piraten zeitweilig höher als in London.
Lange Zeit profitierten die Kolonien vom Schmuggel mit geraubten Gütern.
Die Piraten-Ära endete um 1690, als alle damaligen Großmächte das Interesse an einem gesicherten Seehandel höher zu schätzen begannen als die Schwächung anderer Staaten.
Die Skandale der letzten Zeit zeigten deutlich, dass für kriminelle Geschäfte wasserdichte Geldverstecke wichtig sind.
Von Gast: PickaBall am 06.02.2010 um 18:17
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Port Royal und die Schweiz - Zuflucht für Piraten (1)
In Port Royal auf Jamaika war der Geldumlauf aufgrund der vielen dort verkehrenden Piraten zeitweilig höher als in London.
Lange Zeit profitierten die Kolonien vom Schmuggel mit geraubten Gütern.
Die Piraten-Ära endete um 1690, als alle damaligen Großmächte das Interesse an einem gesicherten Seehandel höher zu schätzen begannen als die Schwächung anderer Staaten.
Die Skandale der letzten Zeit zeigten deutlich, dass für Betrügereien wasserdichte Geldverstecke wichtig sind.
Von Gast: PickaBall am 06.02.2010 um 18:11
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Port Royal und die Schweiz - Zuflucht für Piraten (2)
Despoten können das dem Volk geraubte Geld verstecken und brauchen nicht befürchten, dass es ihnen jemand wegnehmen kann.
Terroristen und die organisierte Kriminalität sind selbstverständlich willkommene Klientel der Schwarzgeld-Hochburgen.
Auf dem Verhandlungstisch werden solche Staaten nie ihre Haupteinnahmequelle aufgeben.
In Europa werden 32.000 Mrd. Euro Geldvermögen von Banken und Verwaltern gemanaged. (UBS 2.000 Mrd., Credit Suisse 700 Mrd.)
Nachdem Geld kein Mascherl hat fragt man erst gar nicht nach der Herkunft.
Von Gast: PickaBall am 06.02.2010 um 18:11
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…offensichtlich ist die Regierung nicht scharf auf Steuersünder…
denn man befürchtet, dass Parteikollegen und Politgünstlinge auf dieser CD zum Vorschein kommen.
Der Transparenz-Fanatiker Kaltenegger hat auf einmal ein Herz für Flüchtlinge.
Von Gast: PickaBall am 06.02.2010 um 16:13
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Re: wollen wir unseren rechtstaat untergraben
wenn wir den Datenklau unterstützen, wo endet dies?
Entweder leben wir in einem Rechtsstaat, oder es gibt kein Gesetz mehr, wenn auch die Regierungen gestohlene Daten kaufen?
Schlimm genug, wenn es die deutschen Nachbaren tun.
Von Gast: Gast: Advokat am 06.02.2010 um 16:23
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Re: Re: Gute Frage!
Wenn der Zweck die Mittel heiligt beginnen wir mit Hehlerei im Staatsauftrag und enden dann mit Mord im Staatsauftrag?
Wenn sich Österreich in diese Niederungen begibt, dann wird es Zeit zum bewaffneten Widerstand. derlei Praktiken sind außer Recht und Gesetz! Wenn Steuerhinterzieher bestraft werden müssen, dann gibt es genug rechtsstaatliche Methoden, das zu tun! Wir müssen doch den Piefkes und ihrer verbrecherischen DDR 2.0-Junta nicht alles nachmachen, oder?
Von Gast: Gast: pest am 06.02.2010 um 21:26
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Re: Re: Re: ..doch...
.. das sollten wir noch viel massiver betreiben !!
Die Todesstrafe durch Hängen in der Öffentlichkeit gehört eingeführt ---- auch für die Mithelfer, diejenigen die dafür sorgen, dass Briefkastenfirmen, geheime Bankkonten, Scheinrechnungen, und illegale Wahlkampfhilfe stattfinden.
Auch die Politiker die unter dem Deckmantel der Immunität agieren --- auch die gehören angeklagt, Missstände aufgedeckt und wenn nötig an den Galgen !!!
Von Gast: Gast: R. P am 14.02.2010 um 20:37
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