Österreicher sparen in der Krise am Essen
Die Verbraucher in Österreich, aber auch die Deutschen und Holländer, sparen in der Wirtschaftskrise vor allem an Lebensmitteln und Restaurantbesuchen. Dagegen kommt es nur für wenige in Frage, die Heizung zurückzudrehen oder öfter auf das Auto zu verzichten. Das hat eine Umfrage der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) in Nürnberg ergeben.
Bei der in neun europäischen Ländern durchgeführten Befragung sagten 43,5 Prozent der Österreicher, dass sie Lebensmittel und Getränke so preisgünstig wie möglich einkaufen. In Deutschland waren es 47,4 Prozent und in Holland sogar jeder Zweite. Gut 41 Prozent der Österreicher gehen seltener auswärts essen, rund 30 Prozent sparen bei Schuhen und Kleidung. 36 Prozent verschieben größere Anschaffungen wie Haushaltsgeräte, Möbel oder das neue Auto, wie die GfK am Montag berichtete.
Dagegen kommt es nur für jeden zehnten Österreicher in Frage, weniger zu heizen. Knapp 23 Prozent schränken sich beim Autofahren ein.
Im europäischen Vergleich versuchen neben den Deutschen und Österreichern besonders die Konsumenten in Großbritannien und Frankreich ihre Ausgaben zu reduzieren. Dagegen ist das Sparen im Alltag der Spanier und Polen kein so dringendes Thema: Jeweils rund 30 Prozent sagten dort, dass sie derzeit keine besonderen Sparmaßnahmen ergreifen. Für die Studie wurden 10.200 Leute in neun Ländern befragt.
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