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Mitterlehner will noch mehr Headquarters in Österreich

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von Leo Himmelbauer | 04.10.2011 | 08:00

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Mitterlehner will noch mehr Headquarters in Österreich

EPA

Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner bezeichnete am Montagabend beim "Headquarters Dialog" im Wirtschaftsministerium die Ansiedlung von Headquarters als Schlüsselfrage für den nachhaltigen Erfolg und die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Österreich. "Unser Ziel muss es sein, die Steuer- und Abgabenquote zu senken, den Wettbewerb zu stärken, den Fachkräftenachwuchs zu sichern, die Verwaltung effizienter zu gestalten und insgesamt mehr Transparenz zu schaffen", so Mitterlehner unter Verweis auf sein kürzlich präsentiertes Fünf-Punkte-Programm für den Wirtschaftsstandort.

Laut einer Erhebung der Rechtsanwalt-Sozietät Wolf Theiss liegt Österreich mit derzeit 303 Headquarters  weit vor den Konkurrenz-Standorten Polen, Slowakei, Tschechien und Ungarn, wo in Summe nur 84 internationale Headquarters angesiedelt sind. Auch die jüngsten Entwicklungen zeigen einen Aufwärtstrend. "Seit September 2009 haben wir in Österreich einen Zuwachs von 14 neuen regionalen Unternehmens-Headquarters erzielt", sagte Mitterlehner.

Positive Ergebnisse zeigt auch eine beim "Headquarters Dialog" präsentierte Befragung von Kreutzer Fischer & Partner zur "Rolle und Herausforderung Internationaler Headquarters in Österreich". Demnach bewerten rund 70 Prozent der 111 befragten CEO's und CFO's von Headquarters-Unternehmen die Rolle des österreichischen Headquarters innerhalb des Konzerns als sehr groß oder groß.

Prominentester Headquarters-Neuzugang ist der BMW-Konzern, der Ende 2010 die Vertriebsregion Central East Europe von München nach Salzburg verlegt hat und dort bereits 100 neue, sehr attraktive Arbeitsplätze geschaffen hat. Weitere Beispiele für Neuansiedlungen sind die deutsche Metro  Cash & Carry in Wien, die Südtiroler Durst Fototechnik mit einem Forschungs-Headquarter in Lienz und das weltweite Münztechnologie-Entwicklungszentrum von Wincor-Nixdorf in Linz.

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1 Kommentar

stolz darauf zu sein, dass in österreich ....

...mehr internationale headquarters angesiedelt sind als in polen, tschechien, ungarn und der slowakei, ist schon eine besondere chuzpe.
zu zeiten des ostblocks waren es ja noch wesentlich mehr! inzwischen ist zb coca cola in den osten abgewandert.
headquarters anzusiedeln, geht nur, wenn das umfeld stimmt. sicherheit für die leitenden, überwiegend ausländischen mitarbeiter, steuerliche vorteile für das unternehmen, qualifiziertes einheimisches personal auf universitätsniveau, gute arbeitsmoral, gute verkehrsanbindungen und stabile politische verhältnisse.
sicherheit, steuerliche vorteile (gruppenbesteuerung), stabile politische verhältnisse und gute arbeitsmoral können wir noch bieten. internationale verkehrsanbindungen verschlechtern sich zusehends, gutes (einheimisches) fachpersonal ist nicht immer zu finden, auch bei guter bezahlung. und politische stabilität? ja, die lähmende groko!

Von Gast: Gast: gast am 04.10.2011 um 09:41

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