von Hans Pleininger | 04.11.2008 | 11:52
ALC 2008: Ein Wettbewerb mit Rekorden und Superlativen
Imposant – das sind bei diesem Wettbewerb nicht nur die Einzelergebnisse, sondern auch die Gruppendynamik, die Austria’s Leading Companies im zehnten Jahr hinlegen. Bravo!
Die besten Ergebnisse, die außergewöhnlichsten Höchstleistungen und die tollsten Facts & Figures zum heurigen Bewerb

Die größten Umsatzsprünge 2005-2007

Die Unternehmen mit den meisten Mitarbeitern

Die beste Bonität (KSV-Rating)
Zehn Jahre voll Dynamik ist der Wettbewerb Austria’s Leading Companies bereits alt. Und jedes Jahr verblüffen die Teilnehmer einmal mehr mit atemberaubenden Rekorden, womit man manchmal eben nur noch in Superlativen ausdrücken kann, wie stark Österreichs Unternehmen dastehen.
Das größte Unternehmen, das heuer mitgemacht hat, war Henkel CEE mit fast 2,4 Milliarden € Umsatz. Der Wiener Konzern findet sich auch unter den drei größten Arbeitgebern. Nur der Personaldienstleister Trenkwalder und der Baustoffgigant Wienerberger haben noch mehr Mitarbeiter.
42 Mrd. €
Auf diese gigantische Summe addiert sich der Nettoumsatz aller 136 Big Player im ALC-Wettbewerb. Beeindruckend ist auch die Steigerungsrate von 34 Prozent, die alle Big Player in den letzten drei Jahren zusammen realisierten.
Und noch zwei tolle Zahlen: 50.000 Mitarbeiter haben alle Big Player in drei Jahren aufgenommen. Und: Die Umsatzrendite aller Konzerne „hat in diesen drei Jahren eine Steigerung von 7,9 auf 9,5 Prozent erfahren“, rechnet PwC-Partner Johannes Mörtl vor.
Der Wirtschafts-Experte hat aber auch die Werte in den anderen beiden Kategorien analysiert: Die 118 ALCTeilnehmer im Goldenen Mittelbau haben sich mit einem Umsatzzuwachs von durchschnittlich 33 Prozent ebenso wacker geschlagen. Erfreulich: Auch das Eigenkapital erhöhte sich im Durchschnitt um 32 Prozent.
Ebenso gibt es bei den 131 dynamischen Kleinbetrieben, die mitgemacht haben, jede Menge Sonnenschein: Diese Betriebe sind in den Jahren 2005 bis 2007 beim Umsatz durchschnittlich um 32 Prozent gewachsen.
3000 %
Der absolute King beim Umsatzplus ist auch in dieser Kategorie zu finden: Es ist die KEB Antriebstechnik aus Marchtrenk. Das mittlerweile 9,3 Millionen € Umsatz große oberösterreichische Unternehmen mit 20 Mitarbeitern hat in drei Jahren um sagenhafte 3000 Prozent zugelegt.
Und die Kleinen haben auch bei der Umsatzrendite gemessen am Betriebsergebnis in den vergangenen Jahren kräftig Gas gegeben: Diese Kennzahl erhöhte sich von 9,9 auf 11,4 Prozent.
180.000 €
Und noch eines ist für Mörtl bemerkenswert: „Besonders interessant ist, dass der Umsatz je Mitarbeiter im Durchschnitt aller Unternehmen der jeweiligen Kategorie mit Euro 183.200, 185.300 und 181.400 fast gleichauf liegt.“
Wie solide die Unternehmen dastehen, zeigt KSV-Chef Johannes Nejedlik mit dem KSV-Rating – das ja ein Spiegelbild des Erfolges ist. Hier gilt: Je kleiner die Zahl, desto feiner, denn desto weniger Insolvenz-Risiko steckt im dem Unternehmen.
160!
Die beste Bonität im Wettbewerb wird der LKW-Walter-Gruppe bescheinigt. Kein Zufall. Das niederösterreichische Unternehmen ist Dauergast beim ALC-Wettbewerb und fällt jedes Jahr mit seinem KSV-Rating auf den vordersten Rängen auf.
Welche tolle Bonität die Teilnahmer überhaupt haben, zeigt sich darin, dass 81 der 386 ALC-Firmen ein besseres Rating als 200 haben.
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