Wir suchen wieder Vorbilder: Wir suchen Austria’s Leading Companies. Der größte Business-Wettbewerb im Land, der vom WirtschaftsBlatt gemeinsam mit dem KSV1870 und PricewaterhouseCoopers durchgeführt wird, geht bereits in sein elftes Jahr. Und weil sich Wirtschaft weiterentwickelt, haben wir heuer eine kleine Veränderung in das bestens etablierte objektive Kennzahlensystem einfließen lassen.
Ab heuer verfolgt der Wettbewerb Austria’s Leading Companies die Zielsetzung, nachhaltig erfolgreiche und finanziell stabil wirtschaftende Unternehmen auszuzeichnen. Aus diesem Grund wurden die Beurteilungskriterien für die Kategorien „Goldener Mittelbau“ und die „Big Player“ überarbeitet.
„Zielsetzung ist die objektive Beurteilung der Top-Performance bei hoher finanzieller Stabilität“, sagt PricewaterhouseCoopers-Zahlenexperte Johannes Mörtl. „Die Krise bringt einen Wertewandel: Nachhaltiges Wirtschaften macht sich gerade jetzt bezahlt.“, betont auch PwC-Kollege und Seniorpartner Fiedrich Rödler, wobei: „Viele Unternehmer werden ihr Geschäftsmodell grundlegend überdenken müssen.
So wird das eigens für den Wettbewerb erstellte Kennzahlensystem, das vor allem auf den Ertrags- und Rentabilitätskennzahlen basierte, um Liquiditätskennzahlen erweitert (siehe Factbox).
Drei Kategorien
An den Grundwerten des Wettbewerbs wird jedoch festgehalten. Die erfolgreiche Wirtschaft wird weiter in jedem Bundesland in den drei bekannten Kategorien ausgezeichnet:
*Die Big Player, also Betriebe mit mehr als 50 Millionen € Umsatz.
* Der Goldene Mittelbau, Unternehmen zwischen zehn und 50 Millionen € Umsatz.
* Die Soliden Kleinbetriebe, Unternehmen bis zu zehn Millionen € Umsatz.
Und bei der Österreich-Wertung wird die im Vorjahr erstmals eingeführte Sonderkategorie „Umsatzmillardäre“, also Umternehmensriesen mit mehr als einer Millarde € Umsatz beibehalten.
„Wir brauchen Austria’s Leading Companies, die viele andere durch ihre Leistungen auch in turbulenten wirtschaftlichen Zeiten motivieren“, sagt WirtschaftsBlatt-Vorstandsvorsitzender Hans Gasser.
Und noch eine Neuerung gibt es: „Big Player“ und „Goldener Mittelbau“ haben die Möglichkeit über einen Online-Fragebogen aktiv ihren Gesamtrang zu beeinflussen. Durch Beantwortung von Fragen zum Thema Nachhaltigkeit, können die Unternehmen ihre Zukunftsträchtigkeit unter Beweis stellen und auf diese Weise wertvolle Bonuspunkte sammeln.
Über eine separate Auswertung dieser Bonuspunkte können Teilnehmer ihren Rang im Idealfall verbessern. „Die Nachhaltigkeitsleistung wird durch neun Fragen in den Bereichen Ökologie, Soziales, zukunftsträchtige Unternehmensführung und Leistungen gemessen“, betont Mörtl. (auf: www.pwc.at/alc-nachhaltigkeit).
Frist bis 10. August
Die Anmeldung zum Wettbewerb läuft wie immer über den KSV (am besten Online unter http://alc.ksv.at). Die einfachste Art mitzumachen ist jedoch Ihren Jahresabschluss an den KSV zu übermitteln. Ihre Daten werden wie immer vertraulich behandelt. Die Teilnahme am Wettbewerb ist kostenlos.
Dass die sanfte Umstellung, neben den Wachstumskomponenten auch nachhaltige und wertsteigernde Kennzahlen miteinzurechnen, verschreckt, glaubt KSV-Chef Johannes Nejdelik, nicht: „Im elften Jahr des Bewerbs haben wir die Herausforderungen, vor denen Österreichs Wirtschaft steht, besonders berücksichtigt und wollen insbesondere jene Unternehmen auszeichnen, die langfristig erfolgreich sind.“ Nejedlik wisse, daß es viele davon in unserer Unternehmerlandschaft gebe. „Und wir freuen uns schon sie vor den Vorhang zu bitten.“ Machen Sie mit!