von Hans Pleininger | 30.10.2009 | 00:48
ALC - GOLDENER MITTELBAU 2009: Simplon zählt mit seinen Bikes zu den Weltmeistern
Simplon beeindruckt mit einer soliden Wachstumsstrategie und einem langen Finanz-Atem. Das Familienunternehmen aus Hard ist Spezialist für High End Fahrräder.
Simplon-Geschäftsführer Andreas Hämmerle baut mit seinem Team rund 16.000 High-End-Fahrräder, die zu zwei Dritteln in den Export fahren.

Die Gala in der Wiener Hofburg
Die Rankings im Detail
"Wir haben ein tolles Wachstum, aber die Möglichkeiten, die unsere Marke bietet, nicht ansatzweise ausgenützt", sagt Andreas Hämmerle, Chef der Simplon Fahrrad GmbH aus Vorarlberg. Er und sein Cousin Christian Hämmerle führen das siegreiche Familienunternehmen in zweiter Generation. Gegründet wurde die Zweiradschmiede 1961.
Jeweils 20 Prozent Umsatzplus sind es durchschnittlich die letzten Jahre gewesen. Und würde man die weltweiten Anfragen, die Simplon-Räder vertreiben wollen, zulassen, würde man explodieren.
Die Hämmerles, sie machen derzeit knapp 22 Millionen € Umsatz, wollen aber kontrolliert wachsen. So ist man noch auf den deutschsprachigem Markt um Vorarlberg beschränkt.
Rund 16.000 Straßen- und Mountainbikes wurden im Vorjahr gebaut. 65 Prozent fahren in den Export. Was den Österreich-Sieger im Goldenen Mittelbau neben seinem gesunden Wachstum noch auszeichnet, ist die sichere Finanzbasis.
"Der Vorarlberger ist sparsam und schaut, dass er etwas auf die Seite bringt", sagt Hämmerle. So liegt die Eigenkapitalquote zwischen 80 und 90 Prozent. "Es ist uns immer ein Anliegen gewesen, finanziell unabhängig zu sein."
Und: Die besten und leichtesten Räder der Welt maßgeschneidert auf Kundenwunsch zu bauen. Qualität auf der einen und Schnelligkeit auf der anderen Seite sind die Simplon-Erfolgsfaktoren. Jedes Rad ist binnen drei Tagen fix und fertig beim Kunden.
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