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Dialog-backdrop Schneller, höher und innovativerKaum ein Tag vergeht, an dem im Arabischen Emirat Dubai nicht ein neues Mega-Projekt gelauncht wird. Doch zwei angekündigte Bauvorhaben könnten alldie anderen in den Schatten stellen: Die „Pyramiden-Stadt" und der „Drehende Wolkenkratzer" sind in vielerlei Hinsicht Innovationen, die die Welt noch nie gesehen hat - und unter Umständen auch nie sehen wird. vergrößernGrafik![]() Der "Rotating Tower" in Dubai soll der Protoyp einer "Dynamischen Architektur" werden An gigantischen Projekten mangelt es in Dubai sicher nicht: Am höchsten Wolkenkratzer oder am größten Vergnügungspark der Welt wird längst gebaut. Ein Rekord jagt in der Boomstadt den nächsten. Fertig gestellt werden die Projekte - von Luxushotels über Wolkenkratzer bis hin zu ganzen Stadtteilen mitten in der Wüste - in den meisten Fällen ebenfalls, wenn auch mit Monaten Verzug. Zwei Projekte, die kürzlich angekündigt wurden, dürften aber alles bisherige übertreffen: Das "Ziggurat-Projekt", ein pyramidenförmiges Mega-Bau, sowie der weltweit erste sich selbst drehende Wolkenkratzer („Rotating Tower"). Innovativ sind bei beiden Bauvorhaben nicht nur aufgrund ihrer außergewöhnlichen Architektur und ihrer futuristischen Konzepte, sondern auch wegen ihrer okölogischen Aspekte. „Green Building", also energieeffizientes und umweltfreundliches Bauen, ist ein Thema, das in den Vereinigten Arabischen Emiraten erst kürzlich entdeckt wurde. Keine Frage, dass die Projekte sowohl in Dubai wie auch in Abu Dhabi dafür umso spektakulärer sein müssen. Grüne Pyramiden-Stadt in der Wüste
Dynamischer Tower Dieser bei einem Bauprojekt nicht unwesentlicher Faktor trifft auch auf ein zweites Vorhaben in Dubai zu: Dem Bau eines drehenden Wolkenkratzers. Der „Rotating Tower", geplant vom italienischen Architekten David Fisher, soll ebenfalls ein „Öko-Wunder" sein. Dabei soll dieser Wolkenkratzer, dessen Stockwerke sich aufgrund einer speziellen Konstruktion unabhängig voneinander drehen, nicht nur mittels Windturbinen und Solarzellen selbst seine Energie erzeugen, sondern den Energieüberschuß ins kommunale Stromnetz einspeißen. Der Turm selbst, der für Fisher der Prototyp einer „dynamischen Architektur" werden wird, soll über 400 Meter hoch sein und rund 350 Millionen US-Dollar kosten. Das voneinander unabhängige Drehen der einzelnen 68 Etagen um einen Gebäudekern aus Beton und Stahl soll per Knopfdruck möglich sein. Erstmals in der Geschichte des Hochhausbaus will Fisher den Tower, der bis 2010 fertiggestellt werden soll, nicht vor Ort zu errichten. Gebäudeteile werden in Fabriken vorproduziert und auf dem - derzeit nicht bekannten - Standort nur mehr zusammengebaut. Fisher, der seine „Rotating Tower" auch in anderen Weltstädten wie New York und Tokio errichten will, verhandelt derzeit noch mit lokalen Projektpartnern in Dubai. mehr Innovation… |
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