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Gegoogelt, geguckt und gefunden

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von Barbara Schumy | 21.12.2008 | 19:22

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Gegoogelt, geguckt und gefunden

On Top zu sein ist nicht nur in wirtschaftlich unsicheren Zeiten eine gute Strategie. Auch bei der Internet-Suchmaschine Google zählt nur der obere Bereich, wie eine Eyetracking-Studie kürzlich wissenschaftlich belegte.

google

Studie bestätigt: Auf Google zählen nur die obersten Suchergebnisse

Mit einem Click genau das Finden, wonach gesucht wird. Das ist der Wunsch(Traum), den jeder Internet-User hat, der sich in den Weiten des Internets auf die Suche begibt. Zwar dominiert der US-Konzern Google mit seinen Technologien längst den Suchmaschinen-Markt - einer aktuellen Studie des Marktbeobachters ComScore zufolge suchen 80 Prozent aller User ihre Suche nach Produkten oder Informationen zuerst via Google - aber so innovativ der US-Konzern auch sein mag, Google hat so seine Nachteile. Nicht nur läßt sich das Pageranking-System von Google austricksen, wodurch Suchende immer mehr Spam statt wirklich qualitatitiver Ergebnisse erhalten. Alternativen dazu sind Spezialsucher, Metasucher und Suchagenten, die zum Beispiel auf semantische Technologien basieren. Diese folgen der menschlichen Logik und sollen künftig den Weg durch den Datendschungel weisen.

Wer suchet, der findet (nicht immer)

Wie und was User auf Google sehen wurde kürzlich auch wissenschaftlich untersucht und es wurde auch eigentlich das bestätigt, was viele ahnten und die meisten einfach für sich und ihr Unternehmen nutzten: Welches Suchergebnis angeclickt wird, wird von der Positionierung und dem Wording bestimmt. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Eyetracking-Studie (nachzulesen unter http://www.bvdw.org/index.php?id=98&tx_ttnews[tt_news]=2880&cHash=7756288658) des in Deutschland angesiedelten Arbeitskreises Suchmaschinen-Marketing im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. gemeinsam mit dem Forschungs- und
Beratungsunternehmen phaydon|research+consulting.

Die Forscher nahmen das Nutzerverhalten auf Google-Suchergebnisseiten unter die Lupe und gingen u.a. den Frage nach, ob sich User zwischen regulären und bezahlten Suchergebnissen unterscheiden. Das Ergebnis ist laut dieser Studie jedenfalls eindeutig: Die Aufmerksamkeit konzentriert sich nach wie vor auf den oberen Bereich der Seite und Anzeigen haben eine hohe Relevanz für die Kaufentscheidung.
Es wurde u.a. im wahrsten Sinne des Wortes ersichtlich, worauf sich die Aufmerksamkeit des suchenden konzentriert, nämlich auf die obere, linke Ecke der Suchergebnisseite, und das die Betrachtungsdauer der Seite sowie und auch die Bereitschaft zum Click von oben nach unten abnehmen. Und auch auf Google gilt: Es zählen nur die Top 3. Denn laut Eyetracking-Studie orientieren sich User sich zunächst durchgehend an den ersten drei Ergebnissen, alle anderen Elemente werden erst später betrachtet und angelickt oder - im schlimmsten Fall - gar nicht.

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