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Spitzenleistungen, Schweißtechnologien und stolze Sieger

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von Barbara Schumy | 13.02.2009 | 13:26

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Spitzenleistungen, Schweißtechnologien und stolze Sieger

Das oberösterreichische Unternehmen Fronius zeigt es vor: Investitionen in Forschung und Entwicklung machen sich bezahlt und trotzen jeder Wirtschaftskrise.

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Die jahrelange Tüftelei an einem neuen Widerstandspunkteschweißsystem brachte Fronius nun den österreichischen "Staatspreis für Innovation"

Kreative Technologien und Produkte made in Austria standen am 12. Februar im Mittelpunkt des „Staatspreis für Innovation 2008". Den Hauptpreis konnte diesmal das oberösterreichische Unternehmen Fronius verbuchen. Prämiert wurde ein spezielles Widerstandspunkteschweißsystem des international tätigen Technologieunternehmens mit dem Namen „DeltaSpot".

Für die Entwicklung moderner Schweißtechnologien ist Fronius mittlerweile weltweit bekannt. Mit dem jetzt ausgezeichneten Produkt dürfte aber nicht nur in der eigenen Unternehmensgeschichte ein Höhepunkt erreicht sein. Die Schweißtechnologie könnte auch für die Branche richtungsweisend sein. Denn das Widerstandspunktschweißen ist seit Jahrzehnten ein wichtiges Verfahren bei der Verbindung der Karosserieteile im Automobilbau. Jedoch hatte dieses technische Verfahren bislang auch Nachteile. Mit dem von Fronius entwickelten „DeltaSpot" ist es nun möglich Autokarosserien aus Aluminium kostenreal in der Großserie zu produzieren. Das heißt Autos werden um 200 bis 300 Kilogramm leichter und dieser umweltökologische Nutzen führt zu niedrigerem CO2 Ausstoß. "Diese Auszeichnung ist ein Beleg dafür, dass der eingeschlagene Weg goldrichtig ist und die Zeit für dieses Produkt jetzt gekommen ist," sagt Projektleiter Hubert Stadlmair.

Investieren in F&E


Für das 1945 gegründete Unternehmen Fronius, das in den Marktsegmenten Batterieladesysteme, Schweißtechnik und Solarelektronik tätig ist, ist der Staatspreis übrigens der zweite Innovationspreis in wenigen Wochen. Erst kürzlich erhielt Fronius den oberösterreichischen Innovationspreis. Das Unternehmen, in dem der Bereich Forschung und Entwicklung (F&E) immer schon groß geschrieben war und in dem rund 300 der 1700 Mitarbeiter tätig sind, investiert im Schnitt sieben Prozent des Jahresumsatzes in F&E.

Auch für die Entwicklung der neuen Widerstandspunktschweißtechnologie war jahrlange und intensive Forschungs- und Entwicklungsarbeit notwendig, meint Stadlmair, der das 15-köpfigen "DeltaSpot"-Team bei Fronius leitet. "Innovationen und kreative begeisterte Menschen, eine langfristige Orientierung und mutige Entscheidungen, darauf begründen wir einen wesentlichen Teil unseres Erfolges", sagt Heinz Hackl, F&E-Geschäftsführer bei Fronius.


Leitende Gedanken


Neben Fronius wurde bei der diesjährigen Preisverleihung, dem „Staatspreis für Innovation", auch wieder ein KMU mit dem „Econovius" ausgezeichnet. Dieser Sonderpreis ging an das steirische Unternehmen g.tec Guger für die Entwicklung des „Brain-Computer Interface". Diese Innovation unterstützt die Kommunikation zwischen dem menschlichen Gehirn und einem Computer und ermöglicht mentale Aktivitäten (elektrophysiologische Signale) technologisch so umzuwandeln, das damit Sprachausgabegeräte, Rollstühle oder der Cursor am Computerbildschirm bedient werden können.

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