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Dialog-backdrop Spitzenleistungen, Schweißtechnologien und stolze SiegerDas oberösterreichische Unternehmen Fronius zeigt es vor: Investitionen in Forschung und Entwicklung machen sich bezahlt und trotzen jeder Wirtschaftskrise.
Kreative Technologien und Produkte made in Austria standen am 12. Februar im Mittelpunkt des „Staatspreis für Innovation 2008". Den Hauptpreis konnte diesmal das oberösterreichische Unternehmen Fronius verbuchen. Prämiert wurde ein spezielles Widerstandspunkteschweißsystem des international tätigen Technologieunternehmens mit dem Namen „DeltaSpot". Für die Entwicklung moderner Schweißtechnologien ist Fronius mittlerweile weltweit bekannt. Mit dem jetzt ausgezeichneten Produkt dürfte aber nicht nur in der eigenen Unternehmensgeschichte ein Höhepunkt erreicht sein. Die Schweißtechnologie könnte auch für die Branche richtungsweisend sein. Denn das Widerstandspunktschweißen ist seit Jahrzehnten ein wichtiges Verfahren bei der Verbindung der Karosserieteile im Automobilbau. Jedoch hatte dieses technische Verfahren bislang auch Nachteile. Mit dem von Fronius entwickelten „DeltaSpot" ist es nun möglich Autokarosserien aus Aluminium kostenreal in der Großserie zu produzieren. Das heißt Autos werden um 200 bis 300 Kilogramm leichter und dieser umweltökologische Nutzen führt zu niedrigerem CO2 Ausstoß. "Diese Auszeichnung ist ein Beleg dafür, dass der eingeschlagene Weg goldrichtig ist und die Zeit für dieses Produkt jetzt gekommen ist," sagt Projektleiter Hubert Stadlmair. Investieren in F&E
Auch für die Entwicklung der neuen Widerstandspunktschweißtechnologie war jahrlange und intensive Forschungs- und Entwicklungsarbeit notwendig, meint Stadlmair, der das 15-köpfigen "DeltaSpot"-Team bei Fronius leitet. "Innovationen und kreative begeisterte Menschen, eine langfristige Orientierung und mutige Entscheidungen, darauf begründen wir einen wesentlichen Teil unseres Erfolges", sagt Heinz Hackl, F&E-Geschäftsführer bei Fronius.
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