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Vier Heimstätten für F&E-Spitzenleistungen

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von Ursula Rischanek | 28.09.2009 | 22:36

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Vier Heimstätten für F&E-Spitzenleistungen

Die bald vier Technopole, alle mit unterschiedlichen Schwerpunkten, stellen einen Meilenstein am Weg Niederösterreichs zum Technologiestandort schlechthin dar.

Technopole Tulln

Forschen und entwickeln, die Ergebnisse in die Praxis umsetzen und das gekoppelt mit spezifischen Aus- und Weiterbildungsstätten - in den Technopolen ist das Alltag. Drei davon - in Krems, Tulln und Wiener Neustadt - gibt es bereits, ein viertes ist in Wieselburg-Land im Werden.

Grundbedingungen

Vier Grundvoraussetzungen müssen in den Technopolen erfüllt sein: Neben einer kritischen Masse von F&E-Einrichtungen, die zu einem oder mehreren Schwerpunkten Forschungen durchführen und in den Technologiezentren eine entsprechende Infrastruktur dafür aufgebaut haben, ist der unmittelbare örtliche Bezug zur universitären Ausbildung wesentlich. Darüber hinaus benötigt es kompetente Unternehmen als F&E-Nachfrager und zur Verwertung des generierten Know-hows am nationalen und internationalen Markt sowie Betriebsansiedlungsflächen in unmittelbarer Nähe der Forschungseinrichtungen.

Seit dem Start des Technopolprogramms hat das Land mehr als vier Millionen € investiert, mehr als 300 Arbeitsplätze konnten durch die Aktivitäten der ecoplus-Technopolmanager seither im Hochtechnologiebereich geschaffen werden. Weiters wurden mehr als 60 Forschungsprojekte mit einem Projektvolumen von etwa 30 Millionen € initiiert und umgesetzt.

Und die Investitionen gehen weiter: Das Technologie- und Forschungszentrum Wiener Neustadt wird um rund 4000 m2 an vermietbaren Labor- und Büroflächen erweitert, das Investitionsvolumen liegt bei 16 Millionen €. In Tulln hingegen steht der Endausbau des Technologiezentrums Tulln (1,3 Millionen €) kurz vor der Fertigstellung. Adaptierungsarbeiten laufen auch im Biotechnologiezentrum Krems: denn im kommenden Jahr wird eine wichtige Forschungsabteilung der Fresenius Medical Care von Deutschland an den Technopol Krems übersiedeln. Weitere 4,6 Millionen € werden in das künftige Technologiezentrum Wieselburg-Land investiert.

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