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Dialog-backdrop Glasfolien schützen das Klima drinnen und draußenIm österreichischen Staatsarchiv auf dem Wiener Minoritenplatz wird derzeit eifrig foliert. In einem ersten Schritt werden rund 400 Quadratmeter Glasfronten innenseitig mit der Hightech-Folie Luxasolar ausgestattet. Der Sinn der großangelegten Klebeaktion: Die Innentemperatur soll gesenkt werden, um das wertvolle Archivmaterial zu schützen. Das angenehme Raumklima hat aber nicht nur Vorteile für alte Urkunden, sondern tut auch den Energiekosten gut. Die transparente Folie funktioniert dabei mit der gleichen Technologie, mit der auch CDs erzeugt werden. Feinste Edelmetallteilchen werden in eine Folie quasi "eingeschossen". Fünf Schichten unterschiedlicher und korrosionsfreier Edelmetalllegierungen sorgen dann für den gewünschten Filtereffekt. Trotzdem bleibt die Folie optimal lichtdurchlässig, denn jede der Schichten reflektiert eine spezifische Frequenz des Sonnenlichts, ohne dass die Lichtqualität beeinträchtigt wird. Energiekosten sinken Die Wärmeeinstrahlung wird auf diese Weise durch die Folie reflektiert und wirkt wie eine "Klimaanlage zum Aufkleben". Im Sommer hält sie die Wärmeeinstrahlung in die folierten Räume bis zu 93 Prozent fern, im Winter verhindert sie, dass Wärme nach außen abgegeben wird. Die bisherigen Schwachstellen der Wärmedämmung, nämlich Fenster und Glasscheiben, verwandeln sich so zu echten Energiespeichern, wie ein Experiment im Hauptquartier von Toyota in Brüssel gezeigt hat. "Messungen haben Temperaturunterschiede von bis zu zehn Grad zwischen vergleichbaren folierten und unfolierten Räumen ergeben", schildert Ernst Buchegger, Geschäftsführer der Handelsfirma La Frasca, die Luxasolar in Österreich vertreibt, die Vorteile. "Die durchschnittliche Reduktion der Energiekosten beträgt dadurch etwa 30 Prozent." Im Frühjahr und Herbst, wenn keine Spitzentemperaturen erreicht werden, verhält sich die Folie neutral. Effektiver Klimaschutz Ist die Glasfolie erst einmal installiert, fallen keine Instandhaltungskosten an, dafür steigt als Nebeneffekt die Sicherheit bei Glasbruch. Die Amortisationszeit ist laut dem belgischen Hersteller Luxa Solar Foil NV, europäischer Marktführer auf dem Gebiet energiesparender Glasfolien, mit rund drei Jahren eher gering. Nicht nur heimische Firmen und Institutionen wie das Salzburger Rote Kreuz, die Baufirma Strabag, das Hotel Hilton am Wiener Stadtpark sowie Filialen von dm und T-Mobile setzen bereits auf den Energiespareffekt durch die Hightech-Folie. Auch im Gebäude der EU-Kommission wurden 2300 Quadratmeter Luxasolar-Folien montiert. Buchegger: "Damit wurde eine Einsparung von rund 190 Tonnen CO2 erreicht." mehr Innovation… |
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