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Tarifdschungel bei der grünen Energie

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von Stefan Mey | 17.02.2011 | 11:22

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Tarifdschungel bei der grünen Energie

Die Einspeisetarife für Ökostrom bleiben 2011 gleich, die Ver­rechnungspreise än­dern sich aber – und das wird an Konsu­menten und Betriebe weiterverrechnet.

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Der Tarif- und Förder­dschungel rund um den Öko­strom ist undurchsichtig und permanent Änderungen un­terworfen - manchmal blei­ben die Dinge aber auch gleich: Nach einem Erlass des Wirtschaftsministeriums sollen die Einspeisetarife für Ökostrom 2011 auf dem Ni­veau von 2010 bleiben, was von der Branche begrüßt wurde, zumal die Tarife im Vorjahr erhöht wurden.

Demnach bleiben die Ein­speisetarife für Windenergie bei 9,7Cent/kWh. Photovol­taik wird je nach Größe und Art mit 25 bis 38 Cent pro kWh gefördert - Sonnen­strom bleibt so in der Ab­nahme die teuerste Form der Stromproduktion aus erneu­erbaren Energien. Bei Bio­masse wird mit 10 bis 14,98 Cent gefördert, bei Biogas zwi­schen 13 und 18,5 Cent pro kWh.
Nun mag man glauben, dass durch die gleichen Ein­speisetarife auch alles ande­re gleich bleibt. Dem ist nicht so: Es steigen 2011 nämlich die Verrechnungspreise - also jene Preise, die die Stromvertriebsgesellschaften der Ökostrom-Abrechnungs­stelle OeMAG für die ver­pflichtende Abnahme von Ökostrom zahlen. Die Oe­MAG ist das Bindeglied zwi­schen Ökostromerzeugern und Stromvertriebsgesell­schaften.

Laut „Oesterreichs Energie" (ehemals VEÖ), der Interes­senvertretung der E-Wirt­schaft, wird die geförderte Ökostrommenge 2011 um 8,2 Prozent auf knapp 5,9 Milli­arden Kilowattstunden stei­gen. Auf Basis des Stromver­brauchs und der erwarteten Einspeisemenge würden die Verrechnungspreise ent­sprechend bei Wasserkraft von 6,44 auf 8,09 Cent, bei sonstigem Ökostrom von 12,42 auf 12,76 Cent steigen.

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