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Dialog-backdrop Asamer-Gruppe wirft ihre libyschen Werke wieder anZement. Als eine der ersten startet Asamer in Libyen wieder durch. Die Firma hat dort mit 170 Millionen € enorm investiert - und muss ein verlorenes Jahr aufholen. Ohlsdorf/Bengasi. Die Asamer-Gruppe hat ihre drei im Zuge der Unruhen stillgelegten Zementwerke in Libyen wieder in Betrieb genommen. Beide Fabriken Bengasi und Hawari sowie das in Dernah gelegene Werk Al-Fataiah sind bereits wieder hochgefahren. Laut Asamer-Angaben war ein dreiköpfiges Kernteam unter Führung des Australiers Robert Salomon seit November mit der Intriebnahme beauftragt gewesen. Alle 2400 Mitarbeiter, die Asamer in seinen libyschen Werken beschäftigt, sind inzwischen an ihren Arbeitsplatz zurückgekehrt. „Das kontrollierte Vorgehen bei Ausbruch der Unruhen sowie das Vertrauen in unsere Mitarbeiter und die Garantie auf einen sicheren Arbeitsplatz haben sich bezahlt gemacht", sagt der für das Libyen-Geschäft zuständige Vorstand der Asamer-Gruppe Kurt Asamer. Asamer hatte im März des Vorjahres sämtliche Mitarbeiter aus den Werken abgezogen und die sechs Produktionslinien mit einer Jahreskapazität von drei Millionen Tonnen pro Jahr stillgelegt. Nur ein Trupp von 180 Leuten wachte ständig darüber, dass es zu keinen Übergriffen auf die Werke kam. Unbeschädigt Diese blieben auch unbeschädigt. Für Asamer gilt es nun, velorenes Terrain aufzuholen. Denn die Oberösterreicher haben rund 170 Millionen € in das Libyen-Engagement investiert und mussten ein ganzes Jahr abschreiben. Ein Management-Team von 25 Personen soll dafür sorgen, dass die Werke wieder auf Erfolgskurs kommt. Den Ohlsdorfern dürfte zu gute kommen, dass der Bedarf nach Zement - wenn auch aus traurigem Anlass - in Libyen nach den kriegerischen Ereignissen nun höher ist als zuvor. Die im Vorjahr für 2012 angekündigten Investitionen in Höhe von 25 Millionen € werden durchgeführt - allerdings aufgeteilt auf 2012 (neun Millionen) und 2013 (16 Millionen). Asamer beschäftigt in der Gruppe 5790 Mitarbeiter, die einen Umsatz von 515 Millionen € erwirtschaften. mehr Familienunternehmen…
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