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Dialog-backdrop Deutsche Darboven übernimmt Traditionsunternehmen HornigHamburger Familienunternehmen Darboven steigt mit 75 Prozent beim Grazer Kaffeeröster J. Hornig ein. Hornig jun. übernimmt die Geschäfte. Graz. 100 Jahre nach ihrer Gründung hat die Grazer Traditions-Kaffeerösterei J. Hornig einen neuen Mehrheitseigentümer: Mit Wirkung vom 1. Jänner 2012 übernimmt der Hamburger Kaffee-, Tee- und Kakaohändler Darboven 75 Prozent des steirischen Unternehmens. Darboven wurde 1866 gegründet und befindet sich nach wie vor in Familienbesitz. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. „Wir haben uns aktiv um einen strategischen Partner bemüht", versichert Johannes Hornig junior, der die Geschäftsführung von Hornig gestern von seinem Vater Johannes Hornig sen. übernommen hat. Seine Mutter Edith Hornig, die schon bisher im Betrieb für die Teesparte zuständig war, soll weiterhin Großkunden betreuen. Marktanteil erhöhen Hornig hat in Österreich im Lebensmittel-Einzelhandel einen Marktanteil von drei Prozent, im Kerngebiet in Südostösterreich rund zwölf Prozent. Für die Gastronomie gibt es laut Hornig jun. keine Werte. „Wir streben längerfristig in Östereich einen Marktanteil von fünf Prozent an", gibt sich Darboven-Chef Albert Darboven zuversichtlich. Sein Unternehmen machte zuletzt mit 1100 Mitarbeitern 300 Millionen € Umsatz und röstet pro Jahr rund 27.000 Tonnen Kaffee. Vertrieben werden unter anderem die Marken Idee und Mövenpick. Bereits 2009 hatte Darboven die Tiroler Rösterei Praxmarer übernommen. Hornig erzielte heuer mit 38 Mitarbeitern einen Umsatz von 12,5 Millionen €. Der Standort in Graz und sämtliche Arbeitsplätze sollen erhalten bleiben. Künftig will man die Rösterei, die derzeit 1200 Tonnen Kaffee verarbeitet, besser auslasten.
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