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Die zwei Enden der Wurst: Innovation und Export

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von Michael Vorauer | 18.01.2012 | 15:52

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Die zwei Enden der Wurst: Innovation und Export

Strategie. Wie die Wurst zwei Enden hat, hat auch die Wachstumsstrategie des Fleischverarbeiters Schirnhofer zwei ­Angelpunkte: Innovation und Export.

Martin Postl

Schirnhofer-Chef Christian Laschet sieht Exportchancen

Kaindorf bei Hartberg. Wie die Wurst zwei Enden hat, hat auch die Wachstumsstrategie des steirischen Fleischverarbeiters Schirnhofer zwei ­Angelpunkte: Innovation und Export. In puncto Innovation hat das Familienunternehmen gestern die ersten „gesunden" Wurstprodukte präsentiert: von Extrawurst und Frankfurter über Pfefferkarree und Vitalschinken bis zum Leberkäse. Die Entwicklung dauerte drei Jahre, im Handel ist die „gesunde Wurst" ab kommender Woche.

Die Produkte erfüllen die strengen Normen der EFSA - European Food Safety Authority, werden ohne Geschmacksverstärker und E-Nummern produziert und haben einen um 30 Prozent geringeren Fettanteil. Eingesetzt wird Alpha-Linolensäure, was den Cholesterinspiegel in der Balance hält. „Wir starten mit 13 gesunden Produkten im österreichischen Lebensmittelhandel. Wenn sie angenommen werden, wollen wir in Summe 40 bis 50 solcher Produkte platzieren", sagt Schirnhofer-Chef Christian Laschet. Insgesamt produziert das Familienunternehmen rund 800 Produkte.

Deutschland wichtig

Die Schirnhofer-Gruppe steigert im Geschäftsjahr 2011/12 (per 31. März) ihren Umsatz um drei Prozent auf 195 Millionen €. Heuer will Laschet neben Innovationen auch den Export ankurbeln: „Da ist Deutschland für uns ein ganz wichtiges Thema." Derzeit liegt die Exportquote bei zehn Prozent. Exportiert wird in elf Länder.

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