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Dialog-backdrop Internorm gönnt sich 30 Millionen-InvestmentDer Umsatz wächst auf 311 Millionen €, der Ausblick ist zuversichtlich. Die Internorm-Strategie liegt auf Expansion. Auch heuer fliessen wieder 30 Millionen € in die Werke. Traun. Internorm ist in der europäischen Fensterbranche einer von vielen - genauer gesagt, einer von 80.000 Anbietern. Dennoch ist Internorm-Miteigentümer Christian Klinger stolz „Europas führende Fenstermarke zu sein". Der Marktanteil von 1,5 Prozent macht ihn zwar etwas verlegen, „aber wir wollen das ja ändern", sprüht der oberösterreichische Unternehmer gleich wieder voll Tatendrang. Er nimmt für die Expansion auch einiges Geld in die Hand. Schon im Vorjahr wurden die Internorm-Werke Traun, Sarleinsbach und Lannach - das Familienunternehmen produziert seine Fenster zu 100 Prozent in Österreich - um 29 Millionen € ausgebaut. „Auch heuer haben wir uns vorgenommen 30 Millionen € in unsere Fertigungsanlagen und die Fensterentwicklung zu investieren", sagt Klinger. Der Export betrage schon 55 Prozent - steigend. Vor allem den deutschsprachigem Raum sehen Klinger und sein neuer Internorm-Geschäftsführer Joachim Schulz weiter positiv. 2011 sei Deutschland umsatzmässig um 14 Prozent gewachsen, die Schweiz um 5,4 Prozent. Nur in Österreich musste man ein Minus von einem Prozent verschmerzen - weil das erste Halbjahr von Unsicherheiten geprägt war. „Wir sehen aber seit Jahresmitte, dass mehr Häuslbauer ins Grundbuch als ins Sparbuch investieren", sagt Schulz. Außerdem glaubt man, dass die von der Regierung geförderte thermische Sanierung (im Ausmaß von 100 Millionen €, Anm.) weiter Anreize schaffe. Es gebe viel zu tun. Klinger: „Bei vier Millionen Wohneinheiten in Österreich gelten 2,5 Millionen als sanierungsbedürftig." Die Sanierungsquote liege bei mickrigen ein bis zwei Prozent. Weniger gut läufts für Internorm in Italien, das laut Klinger weiterhin „das Sorgenkind bleibt. Und Frankreich könnte vielleicht eines werden". Doch: In Summe ist der Internorm-Umsatz um zwei Prozent auf 311 Millionen € gestiegen. Die Expansion bringt heuer 70 neue Jobs. mehr Familienunternehmen…
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