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Internorm gönnt sich 30 Millionen-Investment

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von Hans Pleininger | 16.02.2012 | 16:15

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Internorm gönnt sich 30 Millionen-Investment

Der Umsatz wächst auf 311 Millionen €, der Ausblick ist zuversichtlich. Die Internorm-Strategie liegt auf Expansion. Auch heuer fliessen wieder 30 Millionen € in die Werke.

WB/Foltin

Internorm-Eigentümer Christian Klinger nimmt einiges Geld in die Hand

Traun. Internorm ist in der europäischen Fensterbranche einer von vielen - genauer gesagt, einer von 80.000 Anbietern. Dennoch ist Internorm-Miteigentümer Christian Klinger stolz „Europas führende Fenstermarke zu sein". Der Marktanteil von 1,5 Prozent macht ihn zwar etwas verlegen, „aber wir wollen das ja ändern", sprüht der oberösterreichische Unternehmer gleich wieder voll Tatendrang. Er nimmt für die Expansion auch einiges Geld in die Hand.

Schon im Vorjahr wurden die Internorm-Werke Traun, Sarleinsbach und Lannach - das Familienunternehmen produziert seine Fenster zu 100 Prozent in Österreich - um 29 Millionen € ausgebaut. „Auch heuer haben wir uns vorgenommen 30 Millionen € in unsere Fertigungsanlagen und die Fensterentwicklung zu investieren", sagt Klinger.
Die Hälfte des Investitionspakets wird in den Firmensitz in Traun gesteckt. Sarleinsbach und Lannach teilen sich die übrigen 50 Prozent. Alles in allem könne mit den Erweiterungen die Produktionskapazität um fünf bis acht Prozent erhöht werden. Im Vorjahr hat Internorm rund 900.000 Fenstereinheiten gebaut: davon 680.000 Kunststofffenster, 150.000 Holz-Alu und der Rest sind Haustüren und Sonnenschutz.

Der Export betrage schon 55 Prozent - steigend. Vor allem den deutschsprachigem Raum sehen Klinger und sein neuer Internorm-Geschäftsführer Joachim Schulz weiter positiv. 2011 sei Deutschland umsatzmässig um 14 Prozent gewachsen, die Schweiz um 5,4 Prozent. Nur in Österreich musste man ein Minus von einem Prozent verschmerzen - weil das erste Halbjahr von Unsicherheiten geprägt war. „Wir sehen aber seit Jahresmitte, dass mehr Häuslbauer ins Grundbuch als ins Sparbuch investieren", sagt Schulz. Außerdem glaubt man, dass die von der Regierung geförderte thermische Sanierung (im Ausmaß von 100 Millionen €, Anm.) weiter Anreize schaffe. Es gebe viel zu tun. Klinger: „Bei vier Millionen Wohneinheiten in Österreich gelten 2,5 Millionen als sanierungsbedürftig." Die Sanierungsquote liege bei mickrigen ein bis zwei Prozent.

Weniger gut läufts für Internorm in Italien, das laut Klinger weiterhin „das Sorgenkind bleibt. Und Frankreich könnte vielleicht eines werden". Doch: In Summe ist der Internorm-Umsatz um zwei Prozent auf 311 Millionen € gestiegen. Die Expansion bringt heuer 70 neue Jobs.

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