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Dialog-backdrop Meinklang ist Burgenlands bestes FamilienunternehmenSeit dem 17. Jahrhundert betreibt Familie Michlits Landwirtschaft im Seewinkel. Mit EU und Osterweiterung wurde der Betrieb richtig groß und Demeter zur Berufung.
Alle für einen, einer für alle heißt die Erfolgsformel der Familie (v.li.): Werner sen., Werner jun., Amgela, Mutter Anneliese (unten), Lukas, Hannes Michlits und die Kids. FactsMeinklangBranche: Landwirtschaft
Gründung: 1993* 8. Generation, Familie reicht bis ins 17. Jahrhundert zurück Umsatz: 4 Mio. € Mitarbeiter: 15 *als Meinklang (Betriebsgemeinschaft Michlits Werner GmbH) Pamhagen. Der beste Familienbetrieb vom Burgenland besteht seit acht Generationen und ist heute ein bunter Mischhof - mit viel Ackerland für Getreide-und Obstanbau, mit 600 Angus-Rindern und einem Weinbau, der das Ganze stark prägt. Hinter dem Ganzen steckt die Familie Michlits, die im Seewinkel zu Hause ist und ihre Wurzeln im 17. Jahrhundert hat. Bis ins vorige Jahrhundert waren sie einfache Bauern. Erst die Großeltern haben begonnen, in größeren Strukturen zu denken und diese auch zu setzen. Die große Veränderung kam in den 90er-Jahren mit der EU. "Es war eine visionslose Zeit. Denn man hat sich mit der EU-Landwirtschaft Sorgen gemacht, wie es weitergeht", sagt Werner Michlits junior. "Da war die biologische Landwirtschaft eine neue Vision." Und auch der Mut, nach der Ostöffnung gleich nach Ungarn zu gehen, war wichtig. "Weil wir den Betrieb dadurch sehr stark vergrößern konnten." Demeter seit 2000 Die biologisch-dynamische Bewirtschaftung nach Demeter-Regeln, auf die im Jahr 2000 umgesattelt wurde, ist heute die Berufung der Familie Michlits. "Meinklang" ist der Markenname und die Klammer, die alles zusammenhält. "Demeter war für uns eine neue Herausforderung, nachdem biologisch-organisch der Alltag war", sagt Anneliese Michlits. Sohn Werner sieht im Mehraufwand, den man sich mit den strengen Demeter-Richtlinien im Vergleich zur Biodynamie auferlegt hat, viel Positives: "Man definiert sich über eine Wertegemeinschaft. Und es gibt dieses Siegel. Ich denke schon, dass wir dadurch einen Vorteil im Markt haben." Werner Michlits ist der älteste von drei Michlits-Söhnen. Die Eltern hätten sich gewünscht, dass die Kinder studieren und nur einer Bauer wird. Aber das Leben spielte anders. Werner, Hannes und Lukas-jeder wollte in den Betrieb. "Ja", sagt die Mutter, "aber da sie so unterschiedlich sind, kommen sie sich nicht ins Gehege." Jeder hat sich seinen Bereich geschaffen, und Arbeit gibt es sowieso genug. Werner ist für den Wein zuständig, Hannes für die Getreide-und Ackerwirtschaft und Lukas schaut auf den Obstbau und die Rinder. "Das war schon bei uns in der Kindheit so in den Interessen, wie es jetzt gelebt wird", sagt Werner Michlits. Streit gebe es daher auch nicht, vielmehr das Miteinander, wo jeder jedem helfe. mehr Familienunternehmen…
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