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Pollmann erschließt neue Geschäftsfelder

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von Petra Spescha | 06.02.2012 | 03:33

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Pollmann erschließt neue Geschäftsfelder

Autozulieferer. Schiebedach- und Türschlossfabrikant sieht neue Geschäftsfelder bei E-Autos. Bis 2020 rechnet Pollmann mit einem Zuwachs von 25 Prozent.

Tanzer

Pollmann, Spezialist für Schiebedächer und Türschlösser, will heuer 100 Millionen € Umsatz erwirtschaften

Wien. Vom Autoboom hat auch der niederösterreichische Autozulieferer Pollmann profitiert. Der Spezialist für Schiebedächer und Türschlösser hat 2011 rund 90 Millionen €Umsatz eingefahren. Heuer noch soll dank dem Umsatztreiber China die 100-Millionen-€-Marke fallen. Um weiter zu wachsen, will Eigentümer Robert Pollmann das Werk im tschechischen Jindrichuv Hradec weiter ausbauen. Auch in den USA überlegt er eine Ausweitung des Geschäfts, will die Sache aber langsam angehen lassen.

Man habe aus der ersten Krise gelernt und sei vorsichtiger geworden: "Wir wollen nicht all das Geld, das wir verdient haben, wieder investieren." Stattdessen will Pollmann die Eigenkapitalquote des Unternehmens von derzeit 29 auf 34 Prozent steigern. Insgesamt fließen heuer acht Millionen€ in neue Projekte.

Wachsen mit E-Autos

Obwohl Pollmann mit einem Engagement in der Medizintechnik liebäugelt, will er auch in Zukunft verstärkt auf die Autobranche setzen. Anders als bei anderen Zulieferern spiele dem Unternehmen die zunehmende Elektrifizierung der Fahrzeuge in die Hände. Dadurch eröffneten sich neue Geschäftsfelder: "Wir haben dann in den Autos vielleicht nicht mehr Kabel, sondern große gestanzte Stromschienen, die die normalen Kontakthersteller nur schwer produzieren können." Er erwartet, dass sich das Elektroauto bis 2020 durchsetzen wird, und hofft dabei auf einen Geschäftszuwachs von 25 Prozent.

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