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Staud 's stößt an die Grenzen

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von Ursula Rischanek | 31.10.2011 | 03:31

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Staud 's stößt an die Grenzen

Marmelade-König Hans Staud trägt der steigenden Nachfrage mit einem Neubau der Produktion Rechnung. Rund 5,5 Millionen € werden investiert.

Foltin

Feinkostproduzent Hans Staud: "Der Neubau wird jetzt unumgänglich"

SEIT 1883

Die Geschichte des Unternehmens Staud 's Wien geht in das Jahr 1883 zurück: Der alteingesessene Familienbetrieb Johann Staud befasste sich seit seiner Gründung vornehmlich mit Obst &Gemüse-Großhandel bzw. Detailhandel.

Parallel dazu gründete Hans Staud im Jahre 1971 eine Obstund Gemüseveredelung und bietet seither weltweit Konfitüren, Sauergemüse, Fruchtsirupe und Kompotte an.

Wien. Hans Staud hat derzeit alle Hände voll zu tun: zum einen freut sich der Hersteller von Konfitüren und Gemüsedelikatessen über neue Kunden -so sind gerade die Verträge für die Kooperation mit zwei deutschen Handelsketten in Nord-und Mitteldeutschland mit rund 800 Filialen unterzeichnet worden. Auch der Markteintritt in Russland ist erfolgreich angelaufen. Zum anderen nimmt Hans Staud den Neubau seiner Produktion in Angriff.

Kapazitätsgrenze

"Wir sind jetzt endgültig an die Grenzen unserer Kapazität gestoßen, deshalb ist der Neubau unumgänglich", erzählt Staud. Ein Ausweichquartier für die Produktion wurde bereits angemietet, eine zweite Produktionslinie angeschafft -sie wird in Kürze dort in Betrieb gehen. Im Frühling wird die gesamte Produktion ins Ausweichquartier verlagert und das Stammhaus in der Hubergasse in Wien-Ottakring abgerissen und neu errichtet. Insgesamt 5,5 Millionen €investiert Staud in den Neubauinklusive der Maschinen.

Rohstoffknappheit

Notwendig gemacht hat diesen Schritt die stetig steigende Nachfrage. "Wir verzeichnen heuer einen Anstieg in einer zweistelligen Prozentzahl", freut sich Staud. Der größere Teil entfalle dabei auf die Marmeladen, aber auch das eingelegte Gemüse erfreue sich zunehmender Beliebtheit. "Wir kriegen jetzt verstärkt Anfragen aus der Top-Hotellerie", erzählt Staud. Auch aus Russland, wo die Produkte von Staud 's seit Kurzem zu haben sind. "In den Spitzen-Hotels sind dort viele Österreicher tätig", weiß der Firmenchef. Aber auch im russischen Handel ist Staud 's dank eines weiteren Importeurs bereits zu finden. Und das alles ohne klassische Werbung, sondern nur aufgrund von Mundpropaganda, wie Hans Staud betont: "Die Kunden kommen auf mich zu, ich krieg jeden Tag zwei Anfragen."

33 Mitarbeiter sind in der Marmeladefabrik in Wien beschäftigt, 25 im Burgenland, wo das eingelegte Gemüse produziert wird. "In der Landwirtschaft sichere ich weitere 100 Arbeitsplätze", rechnet Staud, der bei all seinen Geschäftsbeziehungen großen Wert auf Partnerschaft und Respekt legt, vor. Zwischen acht und neun Millionen €sollen heuer umgesetzt werdenwenn es so weitergeht". Neben den stark gestiegenen Kosten für Zucker, Gläser, Verschlussdeckel und Energie -und bald auch für Wasser -bereitet Staud die Knappheit an Früchten Kopfzerbrechen: "Die einzig gute Ernte war die Marillenernte." Beeren und Sauerkirschen hätte es wenig gegeben -"Heidelbeeren und Preiselbeeren werden wahrscheinlich sogar vom Speisezettel verschwinden müssen". Preiserhöhungen seien bereits vorgenommen worden. Im Juli sind die Preise bei Produkten aus Obst je nach Sorte um sechs bis zehn Prozent gestiegen, bei Gemüseprodukten waren es vier Prozent, so Staud, der 60 Prozent der Früchte aus Österreich bezieht.

 

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3 Kommentare

"Und das alles ohne klassische Werbung, sondern nur durch Mundpropaganda..."


Der gute Mann verwechselt wohl Ursache und Wirkung!

Wenn ich so viel sauteure Werbung (=organisierte Mega-Mundpropaganda zur besten Sendezeit!) vom gebührenpflichtigen öffentlich-rechtlichen Fernsehen gratis unter der Budel zugeschoben bekomme, stelle ich auch eine Marmeladenfabrik hin - und lege mir ebenfalls eine alterslose, telegene Operettendiva mit ORF-Sprechdurchfall zu!!

P. S.: Erst kürzlich war bei "Vera " wieder ein langer Staud-Schleichwerbebeitrag zu bewundern, für den sich die raffinierte Talktante dann auch noch beim auf unser aller Kosten Begünstigten artig bedankte, statt ihm eine saftige Rechnung in Aussicht zu stellen!

In der selben Sendung gab es auch noch einen mutmaßlichen "Verbrämungsbeitrag", bei dem es offensichtlich nur darum ging, für eine andere Interessensgruppe untergriffig gegen den Denkmalschutz (als Profithindernis!) vorzugehen. Dasselbe Spielchen probte das ORF-Reklamemädchen für alles schon einmal im selben Sendeformat mit Wolfgang Fierek!

Von Gast: Gast: ökono-mist am 01.11.2011 um 04:55

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Re: Es ist alles sehr komplex - daher Korrektur:


Das Wort "vorzugehen" in der vorletzten Zeile möchte ich durch " -offenbar systematisch und unterschwellig - zu polemisieren" ersetzen

Das Vorgehen besorgen dann schon andere, die diese (keineswegs im öffentlich-rechtlichen Interesse liegenden) Signale hören (z. B. korrupte Cliquen in Bauämtern, die schon in den Startlöchern scharren, um das Fallobst, das durch das öffentlich-rechtliche Rütteln an kulturellen Tabubäumen anfällt, gewinnbringend zu Lasten der Allgemeinheit zu verwerten - anstatt es zur Überprüfung einem entsprechenden Untersuchungsausschuß zuzuleiten!
(Und so schließt sich über das Fallobst ganz automatisch wieder der Marmeladen-Schleichwerbekreis. Es ist alles so komplex und verwoben, daß es in breitester Öffentlichkeit stattfinden kann, ohne auch nur bemerkt zu werden. Da ist jeder BUWOG-oder-sonst-was-U.-Ausschuß von vornherein zum Scheitern verurteilt.)

Es gilt die Unschuldsvermutung. Für alle Erwähnten und nicht Erwähnten, Beteiligten und Unbeteiligten.

Von Gast: Gast: ökono-mist am 01.11.2011 um 14:45

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Re: P. P. S.:

Lediglich drei Mal habe ich diese Sendung seit ihrem Bestehen gesehen, weil ich zufällig hineingeraten bin. Jedesmal traten Leute auf, die nicht von öffentlich-rechtlichem Interesse sind, aber irgendetwas zu verkaufen haben. Bei einer derartigen "Schleichwerbungs"-Ausbeute beginnt man sich dann aber schon zu fragen, was da wohl erst eine penible "Schleichwerbe-Revision" aller Sendungen dieser Endlos-Sendeschleife ergeben würde. Von vielen anderen Sendereihen ganz zu schweigen!

Von Gast: Gast: ökono-mist am 01.11.2011 um 05:23

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