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Beobachtet: Wertvoll! Hier wird nicht geschmiert

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von Hans Pleininger | 21.09.2011 | 17:13

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Beobachtet: Wertvoll! Hier wird nicht geschmiert

Die Politik sollte sich an Familienunternehmen ein Beispiel nehmen.

WB/Peroutka

Können Sie es noch hören – wieder ein Mega-Skandal, noch ein schamloses Händeaufhalten. Das Geschäft mit den Bad News läuft wie geschmiert. Und Österreich verkommt langsam aber sicher zur Bananenrepublik. Gott sei Dank muss unser Land nicht von der staatsnahen Betrieben und deren Richtung (vor)gebenden Politikern leben, sonst könnten wir bald Amen und Gute Nacht sagen.

Gott sei’s dreimal gedankt, lebt unser Österreich von den vielen rechtschaffenen Familienunternehmen, die oft gar nicht die Zeit haben, um in Versuchung zu kommen, von ihren Werten abzukommen. Familienunternehmen sind das Rückgrat unserer Wirtschaft. Sie denken langfristig, sie denken an die Menschen, denen sie Arbeit geben und an die Region in der sie leben wollen, aber nie an den schnellen Erfolg.

Natürlich denken auch Familienbetriebe an Wachstum, nur ungesund soll es nicht werden.
Werte stehen bei Familienunternehmen im Vordergrund. Nicht heute, immer schon. Das hat sich gerade in den Krisenzeiten als Asset herausgestellt. Werte haben mit Vertrauen zu tun – auch das spielt bei Familienunternehmen eine große Rolle. Beide Begriffe, Werte und Vertrauen, sind andernorts bedauerlicherweise aus der Mode gekommen. Raffgier hat dort Einzug gehalten. Wir lesen es jeden Tag.

Von den Besten lernen

Familienunternehmen sind rechtschaffen und anständig. Und doch entwickeln sie sich ständig weiter. Gerade haben sich namhafte Unternehmer zusammengetan und sich einen Governance Kodex verpasst – einen noch strengeren, um Werte und Vertrauen zu sichern und Streit und Skandale im Vorhinein zu vermeiden. Die staatsnahen Betriebe, Institutionen und vor allem unsere Politiker könnten viel von den Familienbetrieben lernen. Leider sitzen zu wenig Unternehmer im Parlament. Warum wohl? Eben ...

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