
|
Dialog-backdrop Baumax war 2010 Österreichs bestes FamilienunternehmenSie kommen aus unterschiedlichsten Branchen, haben aber eines gemeinsam: Sie wirtschaften nachhaltig und sind in ihrer Region verwurzelt. Die besten Familienunternehmerinnen und -unternehmer 2010. Ihre Erfolgsstorys finden Sie ab heute im WirtschaftsBlatt. Den Anfang macht Österreich-Sieger Baumax. FactsDie Sieger aus den BundesländernÖsterreichs ausgezeichnete Unternehmerfamilien:
Skihandschuh-Family Markus, Andrea und Werner Zanier von Zanier Sport (Tirol) Steirereck-Gastgeber Birgit und Heinz Reitbauer (Wien) Meisterbäcker Bernhard Ölz (Vorarlberg) Fahnen-Gärtner-Chef Gerald Heerdegen mit seinen Nachwuchshoffnungen Anna und Emma (Salzburg) Stahlbauer-Paar Josef und Renate Unger und Nachfolger Matthias (Burgenland) Josko-Eigentümer Johann Scheuringer sowie Christa und Karl Wagner (Oberösterreich) Baumax-Chef Martin Essl (Niederösterreich) Odörfer Haustechnik-Chefin Susanne Schneider-Assion (Steiermark) Wietersdorfer-Gesellschafter-Vertreter: Wolf Klammerth und Christina Knoch (Kärnten) „Wir sind seit zwei Monaten im neunten Land tätig", freut sich Baumax-Vorstandsvorsitzender Martin Essl, dass die erste Testfiliale in der Türkei gut angenommen wird. Eine große Herausforderung ist Kleinasien dennoch für Österreichs besten Familienunternehmer 2010. „Denn die Türkei ist allein so groß, wie alle Länder, die wir bisher bearbeitet haben." Erobern will er die Türkei nicht. Es geht Essl vielmehr darum, den Menschen vor Ort zu helfen, ihre Häuser, Wohnungen und Gärten zu pflegen. Mit dem eigenen Jet? „Nein, wir investieren in Menschen und nicht in Flugzeuge", sagt Essl. „Ich fliege Economy. Ich muss ja mit gutem Beispiel vorangehen." Seine kurzen Wege von der Baumax-Zentrale in Klosterneuburg nach Wien flitzt Essl immer in seinem selbst designten Smart in Holz-Optik und freut sich jedes Mal, wenn er erst nach 1000 Kilometer wieder 30 Liter Sprit laden muss. In seinem unternehmerischen Denken geht es darum, langfristig Erträge zu erwirtschaften, die großteils im Unternehmen bleiben. „Wir setzen aber auch einen Teil der Erträge für unsere gesellschaftliche Verantwortung ein", betont Essl. Sei das in der Förderung der Modernen Kunst, die der Vater und Baumax-Gründer Karlheinz Essl vor 40 Jahren begonnen hat. „Oder sei es in unseren Sozialaktivitäten." Das unterscheide auch Baumax als Familienbetrieb von börsenotierten und quartalsberichtsgetriebenen Unternehmen. Bei seinen Sozialaktivitäten engagiert sich Essl vor allem für Menschen mit geistiger und psychischer Behinderung - nachhaltig. „In unseren 144 Standorten haben wir schon 200 Menschen mit Behinderung integriert", sagt der Chef, dem es wichtig ist, künftig auch „Behinderte in unseren Zentralen zu integrieren". Soziale Kompetenz Es komme auch etwas zurück, sieht sich Essl dabei in einer Win-Win-Situation. Denn seit der Integration von Menschen mit Behinderung entstand laut Essl „ein wunderbares Team-Working", und durch das gegenseitige Helfen und Unterstützen hat sich die soziale Kompetenz verbessert. Als Unternehmer ist er gewohnt, Lücken zu füllen, sagt Essl. Daher wurde auch vor drei Jahren der Essl-Sozialpreis ins Leben gerufen - für ein Lebenswerk: für jene, die irgendwo auf der Welt eine Lösung gefunden haben, die nachhaltig vielen Menschen zugute kommt. Sein christliches Werte-Leitbild hat der Sohn vom Vater übernommen. Und das 1,4- Milliarden-€-Unternehmen Baumax will sich diese „Nächstenliebe" gerne leisten. Kommentare… Kommentar hinzufügen…mehr Wettbewerb…
|
UmfrageHalten Sie Flugbuchngen bei der AUA noch für sicher? |
1 Kommentar
sympathisch
höchst sympathisch, diese Art von Unternehmer. Leider aber auch höchst selten in Österreich anzutreffen.
Von Gast: Gast: Selfman am 11.05.2010 um 20:28
Beleidigend? Anstößig? Kommentar meldenAntworten