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AVE soll aus Kitz ein "Green Event" machen

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von Karl Leitner | 20.01.2012 | 00:32

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AVE soll aus Kitz ein "Green Event" machen

Entsorgung. Während und nach dem Rennen sorgt AVE für die Entsorgung des angefallenen Mülls. AVE möchte es "ökonomisch und ökologisch" angehen.

APA/Parigger

Kitzbühel wird am Wochenende laut Innenstadt-Organisator Wolfgang Weiss Vorreiter bei "grünen" Events sein

Linz/Kitzbühel. Der Entsorger AVE soll aus dem Skiwochenende in Kitzbühel ein "Green Event" machen. Die Energie AG-Tochter (520 Millionen €Umsatz, 148 Standorte, 5200 Mitarbeiter) hat den Auftrag erhalten, während und nach den Rennen für die Entsorgung von geschätzten 6,5 Tonnen Müll zu sorgen. In der Fanzone, wo 30.000 Besucher erwartet werden, werden mehrere Hundert Müllbehälter aufgestellt.

"Es geht darum, das Ganze ökonomisch und ökologisch anzugehen", sagt Bernd Schützeneder, Sprecher des Unternehmens mit Sitz im Linzer Power Tower der Energie AG. So wird bereits im Vorfeld versucht, Müll erst gar nicht entstehen zu lassen -etwa durch wieder verwendbare Trinkbecher. Schützeneder: "Und der Rest an Müll, der entsteht, wird vor Ort getrennt."

Entsorgung bei Großevents immer wichtiger

Schon vergangene Woche wurde beim Skiflug-Event am Kulm in Bad Mitterndorf die gesamte Entsorgung übernommen. Die Linzer sind dort auch als Sponsor aufgetreten. Laut Schützeneder entwickelt sich die Entsorgung bei Großevents zu einem immer bedeutenderen Geschäftsfeld. Auch deshalb, weil sowohl die Behörden, als auch Veranstalter und Publikum zunehmend auf den "Grün-Faktor" Wert legen.

Zum Umsatz, der damit erwirtschaftet wird, gebe es noch keine Zahlen, weil es dafür noch kein Profit-Center gibt. "Aber er steigt stetig", sagt Schützeneder. Nächster Großauftrag der Linzer wird die Säuberung der Fanzone in Lemberg/Ukraine bei der Fußball-EM 2012 sein. Für diesen einmonatigen Auftrag werden neue Leute zu den bestehenden 200 vor Ort eingestellt, sagt Schützeneder. Für Wolfgang Weiss, zuständig für die Innenstadtorganisation am Wochenende, ist Kitzbühel Vorreiter bei dieser Art von "grünen" Events. Weiss: "Wir wollen damit einen neuen Weg im Veranstaltungsmanagement einschlagen."

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